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	<title>Comments on: Iran und die Berlinale 2008</title>
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	<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 16:07:27 +0000</pubDate>
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		<title>By: Deutsche Staatsräson und Todesurteile im Iran &#171; Raumzeit</title>
		<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/02/17/iran-und-die-berlinale-2008/#comment-3841</link>
		<dc:creator>Deutsche Staatsräson und Todesurteile im Iran &#171; Raumzeit</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 09:11:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bundesdeutscher Politiker und Wirtschaftslobbyisten unter Naturschutz zu stehen. Die heutigen  Kulturschaffenden sind übrigens auch nicht besser. Das war schon unter der Schahherrschaft Reza Palehwi so,mit der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bundesdeutscher Politiker und Wirtschaftslobbyisten unter Naturschutz zu stehen. Die heutigen  Kulturschaffenden sind übrigens auch nicht besser. Das war schon unter der Schahherrschaft Reza Palehwi so,mit der [...]</p>
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		<title>By: zuppi</title>
		<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/02/17/iran-und-die-berlinale-2008/#comment-3209</link>
		<dc:creator>zuppi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 03:36:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Ein paar Eckdaten zur Berlinale 2008 aus der &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubFAE750BF5F044CB7AB192622D923A801/Doc~E7625F0197E09410BAB66674DE779BE92~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" title="FAZ.NET Feuilleton" rel="nofollow"&gt;FAZ&lt;/a&gt;:&lt;/strong&gt;

	Insgesamt liefen bei der diesjährigen Berlinale in den verschiedenen Sektionen 384 Filme aus 59 Produktionsländern. Neben den Rolling Stones und Popstar Madonna hatten Schauspieler wie Daniel Day-Lewis, Natalie Portman, Scarlett Johansson, Penelope Cruz und Ben Kingsley für Glamour gesorgt. Das Interesse an der diesjährigen Berlinale war nach Angaben der Veranstalter größer denn je: Mehr als 20.000 Akkreditierte aus 125 Ländern, darunter 4200 Journalisten, kamen zum Festival. Rund 430.000 Kinobesuche wurden gezählt, davon gingen rund 230.000 Tickets ans Publikum.
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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein paar Eckdaten zur Berlinale 2008 aus der <a href="http://www.faz.net/s/RubFAE750BF5F044CB7AB192622D923A801/Doc~E7625F0197E09410BAB66674DE779BE92~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" title="FAZ.NET Feuilleton" rel="nofollow">FAZ</a>:</strong></p>
<p>	Insgesamt liefen bei der diesjährigen Berlinale in den verschiedenen Sektionen 384 Filme aus 59 Produktionsländern. Neben den Rolling Stones und Popstar Madonna hatten Schauspieler wie Daniel Day-Lewis, Natalie Portman, Scarlett Johansson, Penelope Cruz und Ben Kingsley für Glamour gesorgt. Das Interesse an der diesjährigen Berlinale war nach Angaben der Veranstalter größer denn je: Mehr als 20.000 Akkreditierte aus 125 Ländern, darunter 4200 Journalisten, kamen zum Festival. Rund 430.000 Kinobesuche wurden gezählt, davon gingen rund 230.000 Tickets ans Publikum.</p>
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		<title>By: zuppi</title>
		<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/02/17/iran-und-die-berlinale-2008/#comment-3208</link>
		<dc:creator>zuppi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 02:30:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiss auch nicht genau,was die Aufgabe der Berlinale ist. Ist es der Personenkult, der betriebswirtschaftliche Effekt, Filme zu promoten, schauspielerische Eitelkeiten zu bedienen, eine durch die Augen der jeweiligen Jury vorgenommene Vorauswahl von Filmen  als Corpus eines neuen, anspruchsvollen Filmjahres anzubieten, usw... ?
Ich habe mich in den letzten Jahren einfach darüber  geärgert, wie unkritisch Filme aus und über  Gegenden abgefeiert wurden, in denen Mord+Todschlag gegen Israel und Israelis von Regierungsseite (PA,Iran) zur erklärten Agenda gehören. Das hier filmwissenschaftlich mehrheitlich ganz andere Fragestellungen in Angriff genommen werden,ist mir nicht unbekannt - hier wird an den gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Diskurs angeknüpft,der in der Regel kulturrelativistisch geführt wird - was mir nicht besonders viel Behagen bereiten kann.
Ich nehme die Einladung gerne an ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss auch nicht genau,was die Aufgabe der Berlinale ist. Ist es der Personenkult, der betriebswirtschaftliche Effekt, Filme zu promoten, schauspielerische Eitelkeiten zu bedienen, eine durch die Augen der jeweiligen Jury vorgenommene Vorauswahl von Filmen  als Corpus eines neuen, anspruchsvollen Filmjahres anzubieten, usw&#8230; ?<br />
Ich habe mich in den letzten Jahren einfach darüber  geärgert, wie unkritisch Filme aus und über  Gegenden abgefeiert wurden, in denen Mord+Todschlag gegen Israel und Israelis von Regierungsseite (PA,Iran) zur erklärten Agenda gehören. Das hier filmwissenschaftlich mehrheitlich ganz andere Fragestellungen in Angriff genommen werden,ist mir nicht unbekannt - hier wird an den gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Diskurs angeknüpft,der in der Regel kulturrelativistisch geführt wird - was mir nicht besonders viel Behagen bereiten kann.<br />
Ich nehme die Einladung gerne an <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>By: Anrainer</title>
		<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/2008/02/17/iran-und-die-berlinale-2008/#comment-3207</link>
		<dc:creator>Anrainer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 17:04:18 +0000</pubDate>
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		<description>Erst einmal danke für Deine Analyse. Ein paar Anmerkungen habe ich.  

Weder die Aufgabe eines Filmfestivals noch einer Filmkritik kann es sein, Filme in die Kategorien "systemkritisch" und "affirmativ" einzuordnen. Leider geschieht dies andauernd, zum Beispiel im Rahmen der Berlinale. Die getroffene Auswahl wird dann als Metonym für die "Offenheit" oder den "Totalitarismus" eines Systems genommen und politisch verwandt. 

Das Ziel einer Kritik dieser Rezeption kann es wiederum nicht sein, das Gegenteil zu behaupten, zum Beispiel einen Film als "affirmativ" zu beurteilen, der woanders als "kritisch" gelobt wurde. 

Interessanter ist es, die Kategorien "kritisch" und "affirmativ" und ihre Bedeutungen in unterschiedlichen Kontexten zu beleuchten. Was kann man im Iran "kritisieren" und wie? Wie kommt es, dass genannte iranische Filme in Deutschland so gut ankommen?

Eine plakative These zu zweiten Frage: Die Sozial- und Modernekritik dieser Filme ist genauso seicht und politisch ermattet wie Festivalkuratoren und 68er Gymnasiallehrer in Deutschland. Sie finden auch Anschluss bei der unhinterfragten Amerikafeindlichkeit dieser Gruppe und weiten Teilen des linksintellektuellen Estabishments. 

Mein eigenes Projekt ist eine Dissertation zu westlichen Filmen, die den Nahen Osten als Referrenzpunkt haben - von True Lies bis Gegen die Wand. 

www.anrainerblog.blogspot.com läd Dich ein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einmal danke für Deine Analyse. Ein paar Anmerkungen habe ich.  </p>
<p>Weder die Aufgabe eines Filmfestivals noch einer Filmkritik kann es sein, Filme in die Kategorien &#8220;systemkritisch&#8221; und &#8220;affirmativ&#8221; einzuordnen. Leider geschieht dies andauernd, zum Beispiel im Rahmen der Berlinale. Die getroffene Auswahl wird dann als Metonym für die &#8220;Offenheit&#8221; oder den &#8220;Totalitarismus&#8221; eines Systems genommen und politisch verwandt. </p>
<p>Das Ziel einer Kritik dieser Rezeption kann es wiederum nicht sein, das Gegenteil zu behaupten, zum Beispiel einen Film als &#8220;affirmativ&#8221; zu beurteilen, der woanders als &#8220;kritisch&#8221; gelobt wurde. </p>
<p>Interessanter ist es, die Kategorien &#8220;kritisch&#8221; und &#8220;affirmativ&#8221; und ihre Bedeutungen in unterschiedlichen Kontexten zu beleuchten. Was kann man im Iran &#8220;kritisieren&#8221; und wie? Wie kommt es, dass genannte iranische Filme in Deutschland so gut ankommen?</p>
<p>Eine plakative These zu zweiten Frage: Die Sozial- und Modernekritik dieser Filme ist genauso seicht und politisch ermattet wie Festivalkuratoren und 68er Gymnasiallehrer in Deutschland. Sie finden auch Anschluss bei der unhinterfragten Amerikafeindlichkeit dieser Gruppe und weiten Teilen des linksintellektuellen Estabishments. </p>
<p>Mein eigenes Projekt ist eine Dissertation zu westlichen Filmen, die den Nahen Osten als Referrenzpunkt haben - von True Lies bis Gegen die Wand. </p>
<p><a href="http://www.anrainerblog.blogspot.com" rel="nofollow">http://www.anrainerblog.blogspot.com</a> läd Dich ein!</p>
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