Raumzeit

et Philolog

Archive for August 9th, 2008

Die rote Heidi,

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das Schlachtross der SPD-Hessen-Sued, ist zur Hausverbotskönigin der Berliner Tellstuben gekürt worden.
UPDATE: Ludwig, der GröNaZ, musste sich mit Nina “fliegt auf ihrem Kajalstift in eine andere Dimension” einen lauen Platz teilen, er ging bei Helga ohne Krönchen völlig leer aus. Dafür wird er aber umso heftiger von der jüdischen Lobby, ZOG und der Systempresse verfolgt, was ihn eindeutig zum Märtyrer unter linken Antisemiten aufwerten dürfte – in der FDJ-Postille “junge-welt” könnte noch ein Redaktionsstuhl frei sein. Aber Ludwig klebt an seinem Bildungsjob in der Bundeszentrale für politische Bildung, er kämpft um seinen Job.

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August 9, 2008 at 7:28 pm

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Nachdenken über Liberalismus

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Hier werden erhellende Texte zur liberalen Denkweise vorgestellt, eine Flankierung zum noch anstehenden Projekt Liberalismus freundlich erklärt.

Persönlich habe ich erstmalig mit Ralf Dahrendorf – Prof. an der London School of Economics und Gründer/spiritus rector der Internetplattform project-syndicate – leibhaftige Bekanntschaft mit einem wissenschaftlichen Vertreter liberaler Ideen gemacht – schon in der guten,alten Zeit der zwei monopolistischen Rundfunkanstalten verfolgte ich “seine” TV-Sendung, sie hiess “Fragen zur Zeit”, wenn ich mich richtig erinnere.
Die Kapital-Bände von Karl Marx sind eine ausführliche Abarbeitung an den Positionen wirtschaftsliberaler Theorieklassiker wie A. Smith und D. Ricardo ( v.a. in den Fussnoten ) und der Liberalismusband von G. Stapelfeldt gibt eine wissenschaftlich modernere Sicht im Geist der kritischen Gesellschaftstheorie auf die Klassiker frei.

Im 20. Jahrhundert hatte K. Popper sehr grossen Einfluss auf die Ideen einer “offenen Gesellschaft” – ein integraler Begriffl liberaler Gesellschaftsideen. Für das 21. Jahrundert sehe ich bisher noch keinen vielversprechenden Autor,aber das Jahrhundert ist ja noch jung an Jahren.

Im Zuge der anstehenden Wahl zum Bundestag in 2009 kann eine Schärfung liberaler Positionen hilfreich sein – die staatsfixierten Etatisten mit ihren mehr oder minder kreativen Budgetverschiebungsplänen sind nun einmal in der publizistischen Überzahl. Aber auch der US-Wahlkampf um das Weisse Haus dürfte Profilierungen erlauben.

Ich möchte mit Richard Herzingers Hommage zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Karl R. Popper aus dem Jahr 2002 beginnen.

  1. Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Skeptischer Weltverbesserer: Vor hundert Jahren wurde der Philosoph Karl Raimund Popper geboren. Neben Karl Marx hat wohl kein anderer Philosoph der vergangenen zwei Jahrhunderte eine so große politische Wirkung erzielt wie Karl Raimund Popper. Während aber das Imperium, das sich auf das Marxsche Gedankensystem berief, 1989/90 unterging, sind die Ideen Poppers von ebenjener demokratischen Revolution, die es zum Einsturz brachte, eindrucksvoll bestätigt worden. Und das, obwohl oder vielmehr: gerade weil er radikal mit der Tradition deutscher spekulativer Geschichtsphilosophie gebrochen hatte und alles andere sein wollte als ein Prophet. In seiner Schrift Das Elend des Historizismus, die 1944 erschien und deren Titel ironisch auf Marxens Pamphlet Das Elend der Philosophie anspielte, erteilte Popper dem Versuch “orakelnder Philosophen”, aus der Geschichte “Gesetze” zu destillieren und daraus eine pseudowissenschaftliche Begründung für die Errichtung einer wie immer gearteten idealen Gesellschaft zu zimmern, eine scharfe Absage. Geschichte hat für Popper keinen immanenten Sinn; Träger des Fortschritts und der Verbesserung des menschlichen Lebens sind keine durch irgendein höheres Prinzip ermächtigten Kollektive, sondern ausschließlich selbstverantwortlich handelnde Subjekte, die jederzeit dem Irrtum ausgesetzt sind. (…) Weiterlesen … [ Quelle: ZEIT ONLINE 31/2002 S. 30 [ http://www.zeit.de/2002/31/200231_popper.xml] ]

references:
I Heart Adam Smith
Nachdenken über Liberalismus II
Organisation und Liberalismus

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August 9, 2008 at 5:33 pm

Es ist Krieg,Baby

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Die Leute im Kaukasus kommen nicht zur Ruhe,Georgien muss sich u.a. mit seiner abtrünnigen Provinz Südosetien – einem russisch unterminierten Sateliten – herumschlagen. Zettel erläutert den postkolonialen Charakter und die Hintergründe des aktuellen Osetienkrieges. Joerg Wolf fragt, ob die USA und EU Georgien wohl helfen oder ob sich Saakaschwili verkalkuliert hat: War in the Caucasus .

Zirkumflex stellt die provokante Frage: On the Way to World War III ?. Und wo sind nur die friedensbesoffenen Demonstranten alle abgeblieben? Ach,ich vergass, Mütterchen Russland wehrt sich in Südosetien auf diese Weise gegen den US-Imperialismus und Medvedev liefert sein Gesellenstück ab.

Das Foto mit dem angebombten weissen Fuchs Schewardnadse ist nun auch schon 10 Jahre alt – ich finde es auf die Schnelle leider nicht.

Iran. Zitat des Tages von Zettel: “Wenn ein Militärschlag unvermeidbar ist, dann besser ein israelischer”

references:

  1. What to Expect from the Georgia-Russia Crisis
  2. Der Energiekrieg
  3. Nothing pumps me up like Jürgen Elsässer
  4. Wer sind die Adressaten des Ossetien-Kriegs? Merkel, Steinmeier, Sarkozy. Nebst einer Erinnerung an München 1938
  5. informative Forumsdebatte bei Zettel
  6. Keine Proteste gegen das kriegerische Georgien
  7. Krieg ohne Reporter?
  8. Internetkrieg…
  9. Russland will Europa abriegeln
  10. “We gonna have a problem”
  11. Linksammlung Georgien im Handelsblatt

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August 9, 2008 at 8:46 am