Raumzeit

et Philolog

Archive for October 2008

Ideologische Grenzgänge

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Damien widmet sich in einer neuen Serie dem linken Dekonstruktivismus: “Freundschaft als Lebensweise”. Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 1). Wer sich für intellektuelle Schleichwege (aus dem Judith Butler Phantasialand) totalitär verwirrter Hochschulabsolventen interessiert,wird Erkenntnisgewinne aus der Lektüre mit nehmen.Möglicherweise ist der Prozess einer Konversion vom Linksradikalismus zum Islamismus virtuell und  in vivo zu begleiten. UPDATE: Teil 2

PS: Der praktische Bezug ist antischwule Gewalt.

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Written by admin

October 30, 2008 at 11:39 pm

Forum Freiheit Berlin 2008

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Wenn sich Hochschullehrer,Ärzte,Journalisten,Gewerbetreibende,Angestellte,Studenten und viele andere mehr zum liberalen jour-fixe treffen,dann kann folgendes dabei heraus kommen:

Entschließung

Die Träger dieses Forums – eine Reihe entschieden freiheitlicher Institutionen stellen mit zunehmender Sorge fest, dass die wesentlichen Grundlagen einer freien Gesellschaft durch eine Vielzahl unterschiedlich motivierter politischer Eingriffe mehr und mehr ausgehöhlt werden. Der Angriff auf die Freiheit findet jeden Tag und zu jeder Stunde statt. Stück für Stück, Millimeter für Millimeter erodiert dabei die bürgerliche Freiheit und entsprechend wächst die Macht des Staates über die Bürger. Die Ursache für diesen Prozess:

„Ordnungspolitik“ ist für die meisten Politiker nur noch ein leeres Wort, so dass

– durch eine Vielzahl unterschiedlich motivierter politischer Eingriffe die kon-stitutiven Grundlagen einer freien Gesellschaft mehr und mehr ausgehöhlt werden.

– Das Wissen um die Wesen und die Existenzvoraussetzungen einer freien Ge-sellschaft schwindet

– Und damit die  Fähigkeit der Bürger, zu erkennen, was hier eigentlich vor sich geht.

Dieser schleichende Prozess unterminiert jeden Tag ein wenig mehr die Grundlagen unserer Freiheit und das, was von ihr abhängt: Wohlstand und Kultur.

Mit der aktuellen Finanzkrise scheint vollends ein skrupelloser Etatismus über unsere Gesellschaft hereinzubrechen, wie man ihn bis vor kurzem nicht für möglich gehalten hätte. Was einige für den „neuen Kapitalismus“ erklären, ist in Wirklichkeit nur der alte Sozialismus.

Wogegen wenden wir uns im Namen der persönlichen Freiheit?

1. Wir wenden uns gegen die Sozialisierung der Einkommensverwendung in Abschnitten: Steuern, Sozialabgaben und Gebühren lassen bei realistischer Rechnung in der Regel weniger als die Hälfte, in vielen Fällen nur noch ein Drittel vom Gesamtbrutto übrig. Der Bürger wird so mit seinem eigenen Geld vom Staat abhängig gemacht. Bis in den Monat Juli hinein arbeitet er für „andere“. So werden Kapitalbildung und Zukunftsvorsorge enorm erschwert. Der Weg zum freien Unternehmertum und zur Selbständigkeit wird verbarrikadiert. Da wir auch nicht mit Kindern ausreichend für die Zukunft vorsorgen, gefährden wir durch diese Fiskalpolitik unsere Prosperität und unsere Zukunft überhaupt.

2. Wir wenden uns dagegen, dass auch die elementare Freiheit, nach eigenem Gutdünken und Geschmack Verträge abzuschließen – ein liberales Urrecht – mehr und mehr eingeschränkt wird. Zuletzt durch ein missverständlich sogenanntes Antidiskriminierungsgesetz, das das staatliche Gleichbehandlungsgebot auf den Privatraum ausgedehnt hat, wo es fehl am Platz ist; denn es ist gerade Kern der privaten Freiheit, zusammenzuarbeiten mit wem man will, zu verkaufen an wen man will, zu vermieten an wen man will etc. Es offenbart sich hier ein primitiver Egalitarismus, gegen dessen Argumente offenbar die meisten Politiker hilflos sind und der die freie Gesellschaft im Kernbereich aushöhlt.

3. Wir wenden uns gegen eine Familienpolitik, die durch eine Unzahl von Übergriffen und Subventionen diese ursprünglichste Selbsthilfeeinheit einer Gesellschaft mehr und mehr zu einem Schatten ihrer selbst macht. Angeblich um sie zu „fördern“, wird die Familie mit Kindergeldern, Elterngeldern, Betreuungsgeldern, Begrüßungsgeldern etc. bald zu Tode „gefördert“. Hinzu kommt der Versuch des Staates, sie auch institutionell durch steuerfinanzierte Familienersatzeinrichtungen, durch Krippensozialismus, staatliche Ganztagsschulen etc. zu ersetzen. Die soziale Sicherung als Familienersatz tut ein übriges. 50 Prozent der Familienkosten sind bereits sozialisiert. Die Familie wird so zu einer staatsbezahlten Agentur zu Reproduktionszwecken. Die Wirkung zeigt sich z.B. in der demographischen Krise, die bald schon das Umlagesystem durch die Rebellion der Leistungsträger ins Wanken bringen wird.

4. Wir wenden uns gegen die Sozialisierung des Gesundheitswesens in Abschnitten, die sich mit erzwungenem Basistarif und zentralistischem Gesundheitsfonds weiter fortsetzt. Die private Krankenversicherung ist existentiell bedroht. Der angeblich freiberufliche, niedergelassene Arzt wird mehr und mehr zum Knecht einer kleinlichen und tyrannischen Bürokratie.

5. Wir wenden uns gegen eine Aufhebung der Privatsphäre durch Digitalisierung. Die Digitalisierung des Menschen stellt einen besonders schwerwiegenden Angriff auf die Freiheit des Einzelnen dar. Wir fordern deshalb die uneingeschränkte Verfügungshoheit des Bürgers über seine persönlichen Daten. Als Beispiel für die Fehlentwicklung nennen wir nur die lebenslang gültige sogenannte „Identifikationsnummer“, die das Arbeits- und Erwerbsleben eines jeden Bürgers und dessen individuelle wirtschaftliche Situation dem Zugriff der Steuerbehörden offen legt. Ein weiteres Beispiel ist die elektronische Gesundheitskarte oder die Sondervollmachten, die inzwischen Finanz- und Sozialbehörden bei der Überwachung persönlicher Konten haben. Als vorläufige Krönung: Das Scanning-Projekt der EU-Kommission auf Flughäfen.

6. Wir wenden uns gegen eine zunehmende Verbraucherbevormundung, die sich als Verbraucherschutzpolitik ausgibt und im einzelnen die Verantwortung für eigene Konsumentscheidungen und Lebensgewohnheiten abzunehmen trachtet: von überzogenen gesetzlichen Gewährleistungsfristen und vertraglichen Rücktrittsrechten bis hin zu einer pedantischen Antiraucherpolitik, die es vielerorts unmöglich macht, Rauchern noch Gasträume anzubieten. Hier wird der Babysitterstaat der Zukunft modelliert. Alkohol und dickmachende Lebensmittel sind vermutlich das nächste Objekt staatlichen Übergriffs.

7. Wir wenden uns gegen eine verfehlte Klimaschutzpolitik, die, von kaum begründbaren Prämissen und Prognosen ausgehend, das Weltklima von Deutschland aus zu steuern sucht und dabei auf Kosten-/Nutzenüberlegungen fast vollständig verzichtet.

8. Wir wenden uns gegen eine Europäische Union, die dies alles forciert und Europa anstelle von Pluralismus, Vielfalt, Wettbewerb, Nonzentralisation das Muster eines harmonisierten Einheitssuperwohlfahrtsstaates durchzusetzen sucht. Gerade die Vielfalt und der Wettbewerb sind das Europäische an Europa. Die derzeitige Europapolitik ist zum großen Teil nicht nur antiliberal, sondern auch antidemokratisch, indem sie die gewählten Parlamente der Völker ausschaltet und negative Volksabstimmungen über eine europäische „Verfassung“ ignoriert.

9. All diese Maßnahmen kulminieren in der übersteigert etatistischen Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, die, verursacht durch staatlich manipulierte Währungen, nun auch die Verstaatlichung der Banken und sogar (so fordern einige) der Industrie ins Auge fasst. Der Brandstifter wird hier zur Feuerwehr. Nicht „Gier“ und Managerversagen haben primär die gegenwärtige Finanzkrise verursacht, sondern die politisch manipulierten Zentralbanken.

Aus all dem ergibt sich, dass jetzt nichts so notwendig ist, wie die Aufklärung der Bürger über die tatsächlichen Kausalitäten und die richtigen Sinnzusammenhänge. Jede der beteiligten Institutionen wird in ihrem Bereich dafür Sorge tragen, den Großangriff des Etatismus abzuwehren und energisch und mutig für die zentralen freiheitlichen Gedanken von Eigentum, Wettbewerb, Familie und unabhängigem Unternehmertum einzutreten. Wir fordern mehr Netto, nicht weniger; aber weniger statt mehr Staat; weniger falsche Regulierung; dagegen ein Mehr an wahrhaftiger Information und im übrigen eine Rückgabe von Freiheit und Verantwortlichkeit und Mittel an die Bürger! Nur auf diese Weise können wir die Prosperität und Lebensfähigkeit unserer Gesellschaft auf Dauer sichern.

Der Liberalismus macht sich auf den Weg in das Bewusstsein der Gesellschaft.Er hinkt etwas hinterher,das mag am mangelnden Sendungsbewusstsein liberaler Individualisten liegen.Aber: Das Staffelholz ist ja nun doch noch aufgehoben worden.

references:
Ein Bericht von  A.F. Lichtschlag (ef-Hg.)
Vera Lengsfeld:Der Angriff auf die Freiheit

Notizen zum Bergfest

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Die Woche ist fast zur Hälfte bewältigt. Angefüllt mit theoretischen Höhenflügen aus der Theorie der Sozialpsychiatrie bei Klaus Dörner letzte Woche, mit mir ganz neuen Einblicken in die libertären Sichtweisen und den Anarchokapitalismus mit Stefan Blankertz – einige Grundüberlegungen über den Staat aus den Schriften von Kalle Marx waren dabei nicht einmal hinderlich, neue Autoren sind auf meiner Leseliste gelandet – neigt sich der Oktober dem Ende zu und der Winter nähert sich unvermeidlich.

Während ich mich so durch diverse  Tunnel grabe, scheint der Mc Cain dem Obama wahltechnisch zu unterliegen – es gab in der Vergangenheit schon weit schlechtere Alternativen zur Besetzung des höchsten Amtes in den USA.

Die Wiener Uni scheint der Columbia-Uni in NYC nacheifern zu wollen: Präsi Matschdattel konnte man in der Josefstadt nicht gewinnen, aber Khatami spricht vor der zukünftigen Elite Österreichs und spuckt iranischen Exilanten und der iranischen Opposition mit westlicher, intellektueller Rückendeckung offensiv in die Fresse, offiziell heisst das dann Dialog —> UPDATE: Die Freiburger Uni-Oberen sind nicht weniger plemplem, Senor Daffy berichtet aus Freiburg eine vergleichbare Räuberpistole, das iranische Mullahregime rennt – nicht nur – an westlichen Unis offene Türen ein.

Das Finanzkrisen-Rettungspaket der Bundesregierung scheint vornehmlich für staatlich gelenkte Geldinstitute (Landesbanken) als Schwimmreifen im regulierten Haifischbecken der  Hochfinanz zu dienen.

Der November verspricht einige interessante Highlights: Am 4.11. hat der Souverän der USA das letzte Wort, Helga richtet am 15.11. in Kreuzberg wieder einen polnischen Abend mit interessanter Musik und Getränken aus. In der Blogwelt habe ich einen neuen Spezialisten für Abbruchmaschinen entdeckt:Der Robotic Blog gibt Einblicke in diese hier in Berlin allenthalben anzutreffende Techniksparte.

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October 29, 2008 at 12:23 pm

Massenpsychologie des Trauerns

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Noch einmal – indirekt – die Causa Haider (ich möchte ansonsten das spontane Ableben des Landeshauptmannes von Kärnten nun nicht mehr thematisieren,dead is dead is dead). Der Lindwurm hat mir gerade 60 Sekunden Atemnot (vor lauter Lacherei) beschert: Lady Di geht ihm  in den Marken ihrer letzten Tage  als “ein britisches Adelsflittchen” durch die Tastatur. Herrrrrlich 😉

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October 24, 2008 at 5:58 pm

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kurz notiert

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Heute vor einem Jahr ist Michael Stein gestorben,schaue hier und lies auch Volkers Abschied. R.I.P.

Written by admin

October 24, 2008 at 3:00 am

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Knockin’ on heaven’s door

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Hier nun die angekündigte Joerg Haider Poll Auswertung:Joerg Haider:Todesfahrt auf Kärntens Landstrassen, für diese Auswertung wurden die Ergebnisse vom 20.10.2008 um 11:08:49 MEZ ausgewählt.

Der Landeshauptmann Kärntens wurde ja am Sonnabend der Klagenfurter  Erde übergeben,selbst Gusenbauer fand moderate Worte für den verunfallten Landesfürsten,die Lobhudeleien mag sich jeder selbst zusammen googeln,eine kritische Berichterstattung der Vorgänge um das Trauergeschehen  ist beim Lindwurm in aller Ausführlichkeit einsehbar – nicht alle Ureinwohner Kärntens haben den kolportierten Lady-Di Projektionen freien Lauf gelassen.

Für mich vereinte Haider alle Widerlichkeiten des Rechtskonservatismus der Krauts,die mich schon in meinen jungen Jahren in die Arme der Westlinken getrieben haben: :Relativierung des NS-Regimes, völkisches Gesummse und das Einschlagen auf alle Minderheiten in einer modernen Gesellschaft mit weit offenen Anschlussflanken zum Rechtsextremismus,in Deutschland ist das bisher z.B. dem SS-Burschen Schönhuber gelungen.

Ich habe ein paar Tage die Diskussionen in der Blog- und Medienwelt verfolgt und dann meine Haider-Poll zusammen gerotzt

– die WP-Designer haben mit PollDaddy punktgenau ein ansprechendes Poll-Tool zur Verfügung gestellt – ,

die gängigsten Haider-Klischees wurden zusammen gestellt und meine hartgesottenen Leser haben fleissig mit abgestimmt, danke dafür 😉

Die Auswertung

Mit Abstand am häufigsten wurde der Aussage ” Wer zu Lebzeiten auf die Rassismuskarte gesetzt hat,soll sich auch nach dem Ableben nicht über geharnischte Kritik des Lebenswerks beschweren” mit 26% zugestimmt. My personal fave.

An zweiter Stelle kam die vielleicht provokante Aussage “Who the fuck is Joerg Haider?” mit 15% bei den Lesern an,ob hier taktisch Unwissenheit vorgetäuscht oder tatsächlich vorhanden war,entzieht sich meiner Kenntnis.Iss aber irgendwie sympathisch,diese Ignoranz.

Gleichauf lagen die egalitär-humanitär wirkenden Statements  “Populisten polarisieren halt,das ist auch noch Meinungsfreiheit in der Demokratie” und “Man sollte zwischen Privat- und Politikerperson differenzieren” mit 13% der abgegeben Stimmen – hier wird populistischen Politikern eine nützliche demokratische Funktion zugeschrieben,der Slogan “Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen” zieht bei diesen Abstimmern sicherlich nicht.Im Zweifelsfall wird eben noch hinzu gemenschelt,bis dass der Dachstein wackelt. Ob dieser Populistenbonus auch für die linken Genossen von der populistischen Heilsfront  verteilt wird,wage ich zu bezweifeln. Ich lasse mich aber von der Generosität dieser Abstimmungsrackets gerne auch vom Gegenteil überzeugen. We will see.

Mit 8% wurde die christlich versöhnliche Haltung  “Man muss die Toten ruhen lassen” propagiert, die Zäsur des Todes soll auch das Kriegsbeil begraben – der einst lebendigen  Person des Bedenkens und des Einwandes – sollen auf dem Weg zum “absoluten Wesen,das soviele Menschen verehren” posthum keine  Steine in den Weg gelegt werden. Für diejenigen, die an solche Bestimmungen glauben mögen, ist das ein nicht von der Hand zu weisender Versöhnungsauftrag. Atheisten und Agnostiker gehen aber dabei eher leer aus. Aber,man kann eben nicht alles haben.

Gleichauf mit dem christlichen Versöhnungsgedanken lagen die Abgrenzer mit dem Statement “Haider war doch kein Faschist sondern ein Rechtskonservativer”. Ein Versuch,den britischen und nordamerikanischen Konservatismusbegriff frei ins deutsche Feld zu übertragen. Ein Unterschied zur angelsächsischen Variante ist aber,dass die dortigen Konservativen sich nicht notorisch auf Hitlers Autobahn, den Reichsarbeitsdienst, das Mutterkreuz und die tolle Kameradschaft in Opis Waffen-SS und Wehrmacht beziehen müssen. Aber wen kümmern heute noch solche Kleinigkeiten? 8% fanden das Unterscheidungsargument bemerkenswert.

5% haben sich für die äusserst gemeine Verknüpfung entschieden “Natürlich war Haider ein Faschist,aber er war auch ein fescher Bursche”, Rechtsextremismus kann auch heimatverbunden-sexy daherkommen. Falcos Überlegung spielte dabei sicherlich eine grössere Rolle als das späte Outing des Landeshauptmanns als verklemmte Alpen-Schwuppe.

Gleichauf mit den Eingefangenen des gemeinen Kärntener Scharms liegen die dekonstruktivistischen, antikapitalistischen Schrammeln. Sie haben mit “Diese ganzen pathologisierenden Zuschreibungen – Alki, Raser, Homo – sind doch nur Konstruktionen,die das herrschende kapitalistische System stützen” den Bogen zum Grossen und Ganzen (kurz gesagt: zur Gesamtscheisse) entdecken können. Dieser ultimativen Systemfrage haben 5% einen Stellenwert einräumen wollen. Aber auch dem verschwörungstheoretischen Gedanken haben 5% mit “Insider der rechtsextremen Szene wissen: Der Mossad war’s” als nicht ganz unbedeutend eingestuft. israel als Feind des Friedens in der noch so kleinen Berghütte darf natürlich in dieser Kollektion nicht fehlen. Ach ja: Vergesst die 23!

Abgeschlagen mit 3%  kamen die Anhänger der Lehre vom industriellen-medialen Komplex “Es war bestimmt alles ganz anders,die Medien belügen uns sowieso” als Schlusslicht zu ihrem Recht.

Tja, Jörg.Du hast es also unfreiwillig geschafft und ich lasse mal die Wahl offen,mit welchem Interpreten des angemessenen Songs das Vorsprechen an der Himmelspforte begleitet wird.

Viel Diskussionsbedarf wird es ja bestimmt geben.

Bob Dylan – Knockin’ on heaven’s door Klick in der linken Seitenleiste ! Es werden ganze songs aus seinen Alben abgespielt,Zeit für eine kostenlose Überdosis BD?

Guns N’ Roses – Knockin on heaven’s door

Hier der Liedtext zum mitsingen

Knockin’ On Heaven’s Door

Mama, take this badge off of me
I can’t use it anymore.
It’s gettin’ dark, too dark for me to see
I feel like I’m knockin’ on heaven’s door.

Knock, knock, knockin’ on heaven’s door (4x)

Mama, put my guns in the ground
I can’t shoot them anymore.
That long black cloud is comin’ down
I feel like I’m knockin’ on heaven’s door.

Knock, knock, knockin’ on heaven’s door (4x)

Copyright ©1973 Ram’s Horn Music

references:
Jörg Haider: Mehr gibt’s eigentlich nicht zu sagen
Warum Schwule an ihrer Diskriminierung selbst schuld sind
Lady Jörg

Written by admin

October 21, 2008 at 7:40 am

kurz notiert

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  1. In Tschechien schlagen sich die Sudetendeutschen seit Jahrzehnten mit dem Nazivorwurf herum,eine sachkundige Publizistin hat zwölf Antifaschisten unter den sudentendeutschen Landsmännern ausfindig gemacht und ein Buch über diese geschrieben. Von Deutschland lernen heisst auch für die sudetendeutschen Tschechen siegen lernen: In der wiedervereinigten BRD sind ja nach vielen Jahrzehnten der NS-Aufarbeitung auch nur Widerstandskämpfer, Trümmerfrauen und alliierte Bombardierungsopfer übrig geblieben. Gleiches Recht für alle.
  2. Die Börse schlägt sich mit Zick-Zack-Kursen herum,das ganz schnelle Regulierungsprojekt der grossen Koalition scheint uneinheitlich an der Börse aufgenommen zu werden – Bewährungshelfer und Resozialisierungspädagogen kommen in der Banken-Ökonomie grundsätzlich nicht gut an. Die linken Sozialdemokraten fordern zur Reanimation des Keynesianismus turnusgemäss ein staatliches Konjunkturprogramm.
  3. Der Meister schlägt sich seit einiger Zeit mit einer ganz seltenen Sonderform der Gerontophobie herum.
  4. Im Süden Italiens, in  Neapel, schlagen sich nun Geologen mit der  postmodernen Langmütigkeit der Ureinwohner um den Vesuv  herum. Der Vulkan steht vulkanologisch kurz vor einem Megapeng, doof ist nur,die Wissenschaftler können keine genauere Zeitangabe für den Ausbruch machen – Geologen denken ja in Jahrtausenden schon kleinteilig. Eine Evakuierung von drei Millionen Menschen wird mit dem aktuellen Kenntnisstand jedenfalls nicht gerechtfertigt. So sieht man im 21. Jahrundert seinem Pompeiji entgegen,ein Mangel an kleinteiligen Wissen verhindert überlebenswichtige Entscheidungen. By the way: Vor einer pyroklastischen Wolke kann man nicht wegrennen,sie ist einfach schneller als der Mensch oder das  Automobil.

Written by admin

October 17, 2008 at 9:51 pm