Raumzeit

et Philolog

Buchmesse

with one comment

Angeregt durch eine kongeniale Nachteule: Zuppi empfiehlt von der Leipziger Buchmesse 2007 folgende AutorInnen:

Désirée Nick – Erich Loest – Wolf Biermann – Feridun Zaimoglu – Bernard-Henri Lévy – Andres Veiel – Götz Aly und Michael Sontheimer – Georg Stefan Troller – Wolfgang Leonhard – Ralph Giordano
aspekte extra: Die Nacht des blauen Sofas
Mittwoch, 28.03.2007 02:05 – 03:20 Uhr

VPS 00:20 Länge: 75 min Kulturmagazin, Deutschland, 2007

Die Nacht des Blauen Sofas präsentiert eine dreistündige Zusammenfassung der Highlights des viertägigen Bücher-Marathons in der Glashalle der Leipziger Messe.

Das Blaue Sofa, eine gemeinschaftliche Veranstaltung von aspekte, Der Club Bertelsmann und der Süddeutschen Zeitung, hat sich seit 1999 als der Autoren-Treffpunkt auf den Buchmessen in Leipzig und in Frankfurt etabliert. Sowohl die Top-Autoren als auch Newcomer präsentieren sich dort im Halbstunden-Takt. Die Gespräche führen unter anderem die aspekte-Moderatoren Luzia Braun und Wolfgang Herles sowie nachtstudio-Moderator Volker Panzer.

Über 50 Autoren nehmen vom 22. bis zum 25. März 2007 auf dem Blauen Sofa Platz. Erwartet werden u.a. Julian Barnes, Louis Begley, Sybille Berg, Wolf Biermann, Wigald Boning, Thomas Brussig, Wilhelm Genazino, Günter Grass, Garri Kasparow, Bernard-Henri Lévy, Liza Marklund und Marianne Sägebrecht.

ZDF Mediathek

Das blaue Sofa auf der Leipziger Buchmesse 2007. Quelle: ZDF

Interaktiv Das Blaue Sofa – Buchmesse Leipzig 2007

Ralph Giordano – 11.00 Uhr

Video

Erinnerungen eines Davongekommenen

Ralph Giordano hat unter anderem zahlreiche Bestseller geschrieben, darunter “Die Bertinis”, “Ostpreußen ade”, oder “Sizilien, Sizilien! Eine Heimkehr!”. In der Mitte seines neunten Lebensjahrzehnts blickt der bekannte Journalist, Fernsehautor und Schriftsteller Ralph Giordano zurück auf ein bewegtes Leben.

Dass er während des Zweiten Weltkrieges als Sohn einer jüdischen Mutter davon kommen würde, war unwahrscheinlich. Doch er kam davon, und zwar immer wieder. Ein Wunder, wie es scheint, und über diese Geschichte legt der Humanist nun Zeugnis ab. Giordano stellt sich selbst zunächst noch einmal auf die Kinderbeine und berichtet vom Krieg. Aus der Perspektive eines Zehnjährigen wird vom Jahr 1933 und der Machtübernahme der Nationalsozialisten berichtet. Eine Kindheit unter unfassbarem Druck, wenn man bedenkt, was in einem Siebzehnjährigen vorgehen muss, der darüber nachdenkt, das Leben seiner geliebten Mutter zu beenden, nur, damit ihr ein schlimmeres Schicksal erspart bleibt.
Weiter geht es mit einem sich stetig steigernden Schrecken – bis er als Zweiundzwanzigjähriger erlebt, woran er längst nicht mehr glaubte: Die Befreiung. Eines wird seither im Leben dieses Aufklärers bleiben: Die Konfrontation mit “Mächten”, mit Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus, schließlich Islamismus.
Ralph Giordano lebte ein Leben, das sich erst spät entfalten konnte. Die Autobiographie ist ein sehr persönliches Buch, bei aller politischen Durchdringung seines Lebens. Es ist nicht zuletzt die Besichtigung eines Zeitalters, Schlüsseldokument eines Zeitzeugen und: ein Kampf um Zugehörigkeit.
Ralph Giordano wurde 1923 in Hamburg geboren. Nach der Befreiung am 4. Mai 1945 durch die britischen Truppen arbeitete er als Journalist und Publizist, als Fernseh-Dokumentarist und Schriftsteller.

Wolfgang Leonhard – 16.30 Uhr

Video

Meine Geschichte der DDR

Wolfgang Leonhard ist Autor des Bestsellers “Die Revolution entlässt ihre Kinder”. Nun zieht er Bilanz – die Summe eines Lebens, das mit der Geschichte des Kommunismus im 20. Jahrhundert aufs Engste verbunden war. Leonhard gehörte zu den ersten Führungskadern, die Deutschland nach dem Krieg im Sinne des Sozialismus wiederaufbauen sollten. Bald brach er jedoch mit dem Stalinismus, wie er in der DDR Gestalt annahm.

In seinem neuen Buch “Meine Geschichte der DDR” beschreibt er Aufstieg und Fall eines Staates, dessen Gründungsideale er leidenschaftlich teilte – und dem er letztlich enttäuscht den Rücken kehrte. Er erzählt von den Anfangsjahren nach 1945, seinem späteren Leben als Ostexperte im Westen und von Plänen der Stasi, ihn zu entführen.

Wolfgang Leonhard, Jahrgang 1921, ist der letzte Überlebende der “Gruppe Ulbricht”, einer Gruppe von Kommunisten, die während der Zeit des Nationalsozialismus in der Sowjetunion im Exil waren. Der bekannte Historiker ist neben “Die Revolution entlässt ihre Kinder” Autor einer Vielzahl weiterer Bücher und lebt seit vielen Jahren in der Eifel.

Georg Stefan Troller – 15.00 Uhr

Video

Lebensgeschichten

Der österreichische Dokumentarfilmer und Schriftsteller Stefan Troller zeigt sich in seinem neuen Buch “Lebensgeschichten” wieder einmal als unermüdlicher Sammler: Mit Sympathie, aber aus kritischer Distanz heraus hat er außergewöhnliche Personen porträtiert.

Troller ist bekannter Filmporträtist, eine Legende der Gesprächskunst und damit ein Vorbild für viele Journalisten. Charakteristisch ist seine Art zu fragen, die als unvergleichlich gilt. In “Lebensgeschichten” porträtiert er Menschen aus einem halben Jahrhundert seiner Arbeit.
Troller begegnete prominenten Schauspielern, Autoren, Filmemachern und vielen anderen Persönlichkeiten aus Kunst, Film, Sport, Literatur, Mode und Musik. Dabei sind u.a. Leonard Cohen, Alain Delon, Abel Gance, Juliette Gréco, Peter Handke, Sterling Hayden, Peggy Parnass, Romy Schneider und viele mehr. Sie alle zeigen sich offen, erzählen, warum sie so sind, wie sie sind.

Georg Stefan Troller wurde 1921 in Wien geboren. Er emigrierte 1938 nach Frankreich, dann in die USA und lebt sein 1949 in Paris. Berühmt wurde er in den 60er Jahren mit der Fernsehsendung “Pariser Journal” – und brachte so die große Stadt Paris in die Wohnzimmer der Deutschen. Ebenso bekannt wurde seine 70 Folgen umfassende Sendereihe “Personenbeschreibung”. Der preisgekrönte Dokumentarfilmer hat sich nicht zuletzt auch als Drehbuch- und Buchautor einen Namen gemacht.

Götz Aly und Michael Sontheimer – 12.30 Uhr

Video (leider ohne Götz Aly)

Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant unter die Räuber fiel

Vor etwa 100 Jahren erfand Julius Fromm das Kondom. Einige Jahre später dann, 1923, begann der Sohn armer jüdischer Wirtschaftsimmigranten in Berlin mit der Massenproduktion von Präservativen. Diese waren zur damaligen Zeit heftigst umstritten, trotzdem fanden sie reißenden Absatz und setzten sich auf dem Markt durch. Auch wegen einer guten Marketingstrategie – dem Slogan: “Die Konkurrenz platzt” – war den “Frommsern” ungebrochene Nachfrage sicher. Doch aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Fromms 1938 von den Nazis enteignet, die Firma ging in den Besitz von Hermann Görings Patentante über. Fromms und die meisten seiner Mitarbeiter konnten fliehen und entkamen dem Holocaust. So erzählt dieses Buch nicht nur von der Geschichte des Kondoms, sondern auch vom Schicksal jüdischer Unternehmer während der Zeit des Nationalsozialismus.

Götz Aly, 1947 geboren, ist Historiker und Sozialwissenschaftler. Zunächst machte er eine Ausbildung an der Journalistenschule in München, um anschließend Geschichte und Politik in Berlin zu studieren. 1978 promovierte Aly in Politikwissenschaft, 1994 erlangte er seine Habilitation. Journalistisch tätig war er unter anderem für die taz, die Berliner Zeitung und die FAZ. Nach zahlreichen Gastprofessuren lehrt er derzeit am Fritz Bauer Institut in Frankfurt. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Holocaustforschung. Werke Alys, darunter “Hitlers Volksstaat”, werden in Fachkreisen kontrovers diskutiert.

Michael Sontheimer, geboren 1955, Journalist und Autor, studierte Geschichte, Politologie und Publizistik. 1979 Gründungsmitglied der “tageszeitung”, war er 1992-1994 deren Chefredakteur. In den Jahren davor war er zudem für die Wochenzeitung “Die Zeit” tätig, später dann Mitarbeiter beim “Spiegel” und Autor für verschiedene Zeitungen im In- und Ausland. Er schrieb zahlreiche Bücher, darunter “Bilder des Zweiten Weltkriegs” und andere Werke zur Geschichte Deutschlands.

Andres Veiel – 13.00 Uhr

Video

Der Kick. Ein Lehrstück über Gewalt

Im Sommer 2002 erschütterte ein Mordfall die Öffentlichkeit: Marinus Schöbel war 16 Jahre alt, als er von drei Kumpels gefoltert und durch einen “Bordsteinkick” zu Tode getreten wurde. Dieser grausame Mord und seine furchtbaren Begleiterscheinungen rückten das uckermärkische Dorf Potzlow in die Schlagzeilen der internationalen Presse. Nach der Tat ging der Dokumentarfilmer, Regisseur und Psychologe Andres Veiel nach Potzlow, um mehr über diesen Fall zu erfahren.
Er führte Interviews mit den Tätern, sprach mit ihren Angehörigen und Bekannten. In “Der Kick” zeichnet Veiel ein komplexes Bild von weit zurückreichenden Traumata und Gewalt,

die bis heute unter einer dünnen Schicht von Bürgerlichkeit und Zivilisation in unserem Land virulent sind -nicht nur in einem Nest in der Uckermark.

Andres Veiel, Jahrgang 1959, ist derzeit einer der bedeutendsten deutschen Dokumentarfilmer. Seine Filme “Balagan”, “Die Überlebenden”, “Black Box BRD” und “Die Spielwütigen” wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und gelten als Publikums- und Presseerfolge. Veiel studierte Psychologie und machte parallel eine Regie- und Dramaturgieausbildung.

Bernard-Henri Lévy – 14.00 Uhr

Video

American Vertigo

Kontrovers diskutiert wurde dieses Buch des französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy über die amerikanische Gesellschaft, als es letztes Jahr im Ausland veröffentlicht wurde. Lévy hatte sich für ein Jahr in die USA begeben, um es dem Philosophen Alexis de Tocqueville gleichzutun und einen Reisebericht über Land und Kultur zu verfassen. Er besuchte all diejenigen Orte, die Europäer für “typisch amerikanisch” halten, fing Stimmen und Blicke ein, um ein Bild der amerikanischen Gesellschaft zu zeichnen. Von den einen als “ein einziges Klischee” verschrieen, wird American Vertigo von den anderen als ein Werk gelobt, das sich bravourös mit den Klischees anlege. In jedem Fall bietet es Anlass zu vielfältigen Diskussionen über den sogenannten “American Way of Life”.

Bernard-Henri Lévy, geboren 1948 in Algerien, ist französischer Philosoph, Aktivist und Publizist sowie einer der namhaftesten und einflussreichsten Intellektuellen Frankreichs. Bekannt geworden ist er mit seinem politischen Essay “Die Barbarei mit menschlichem Gesicht”. Er berät die französische Regierung in diplomatischen Angelegenheiten, und seine Meinung wird weit geschätzt. Hohe Beachtung fand in Deutschland unter anderem seine Sartre-Biografie.

Feridun Zaimoglu – 14.30 Uhr

Video

Rom intensiv

Dies ist eine ethnographische Studie der anderen Art: Als Stipendiat der Villa Massimo in Rom erkundet Feridun Zaimoglu Stadt und Leute fernab der beliebten Touristenattraktionen. Er stellte sich ein Jahr lang der Herausforderung, in einem fremdem Land zu leben und zu arbeiten. So entdeckt der Deutschtürke aus Kiel, unbelastet von romantischen Bestrebungen, das Bezaubernde dieser Stadt neu und bringt dies mittels einer eigenwilligen Beobachtungsgabe und entsprechendem Feingefühl zum Ausdruck. Ob sich alles, was Zaimoglu erzählt, wirklich so zugetragen hat, darüber bleibt der Leser freilich im Dunkeln.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit 1965 in Deutschland. Nach begonnenem Studium der Medizin und Kunst in Kiel arbeitete er als freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist. Zaimoglu zu verdanken ist nicht zuletzt der Begriff der “Kanak Sprak”. Er schreibt unter anderem für die Welt, die Frankfurter Rundschau, die Zeit und die FAZ. In seinen Büchern widmet er sich vornehmlich Außenseitern. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Wolf Biermann – 17.00 Uhr

Video

Heimat

Bei dem Titel dieses Gedichtbandes könnte man meinen, es handle sich um idyllische, beschauliche Heimatzeilen. Doch Wolf Biermann beschreibt in seinen Gedichten die Natur als kaputten Raum, verschiedene Kulturlandschaften als historisch negativ beeinträchtigt. Dabei entführt er die Leser dorthin, wo er in den letzten fünf Jahren mit seiner Familie gelebt hat: An die Flensburger Förde und nach Banyulssur-Mer, ein Ort unweit den Pyrenäen. Er schreibt ebenso über die Gräuel deutscher Geschichte wie über den spanischen Bürgerkrieg, aber auch über die Liebe. Durch Notenabbildungen im Buch signalisiert der renommierte Barde, dass einige dieser Texte nicht nur Gedichte, sondern auch Lieder sind.

Wolf Biermann, geboren 1936 in Hamburg, ist der Sohn eines kommunistischen Werftarbeiters. Dieser wurde 1943 im KZ Auschwitz ermordet, und auch Biermanns weitere Verwandte wurden aus Hamburg deportiert und ermordet. 1953 siedelte er in die DDR über und war dort am Theater tätig, kam dabei aber immer wieder in Konflikt mit der Obrigkeit. 1965 wurde ein totales Auftritts- und Publikationsverbot über ihn verhängt, 1976 wurde er wegen “Staatsfeindlichkeit” ausgebürgert, weil er eine Tournee durch Westdeutschland absolviert hatte. Bis heute erhielt der längst zur Institution gewordene Sänger und Dichter zahlreiche Auszeichnungen.

Erich Loest – 12.30 Uhr

Video

Prozesskosten. Ein Bericht

Auch in seinem neuesten Buch erzählt Erich Loest seine eigene Geschichte, und das im ganz großen historischen Kontext. Die DDR-Gesellschaft wird einmal mehr Gegenstand seines Beschreibens: Es geht um Umwälzungen in den sozialistischen Ländern nach dem Krieg, die kurze “Tauwetter”-Periode, das einscheidende Erlebnis des 17. Juni 1953, die Rückkehr des Stalinismus in der DDR, und die Auswirkungen der Politik auf Menschen mit abweichenden Ideen – wie der Autor selbst einer war. Es geht um den Schaden für die DDR durch die Aburteilung ihrer besten Köpfe. Loest kannte die Vordenker, aber auch die Mitläufer und Bauernopfer. Darunter: der Intellektuelle Wolfgang Harich, der Verlagsleiter Walter Janka, der Journalist Gustav Just, der Schriftsteller Gerhard Zwerenz. Des weiteren Ernst Bloch, Hans Mayer, Fritz J. Raddatz und Anna Seghers. Loest hat viel zu berichten: Er schildert die Prozesse seiner Haftzeit in Bautzen und zitiert aus den Berichten seines Zellen-Spitzels Stahl. Große Namen wie kleine Randfiguren finden in “Prozesskosten. Ein Bericht” ihren Platz. Der für seine detailgetreue und realistische Erzählweise bekannte Autor Loest zeigt sich wieder einmal als detailgetreuer Augenzeuge der Geschichte.

Erich Loest wurde 1926 im sächsischen Mittweida geboren. Nach dem Krieg wendete sich der vorerst überzeugte Kommunist als politischer Schriftsteller gegen seine Partei, die SED, und wurde 1957 vom DDR-Staat zu einer siebenjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Anfang der 80er Jahre verließ Loest schließlich die DDR und siedelte in den Westen über, wo er sich als Schriftsteller schnell behaupten konnte.
Seit 1990 lebt er wieder in Leipzig. Zu Loests wichtigsten Büchern zählen die Romane “Völkerschlachtdenkmal”, “Zwiebelmuster”, “Froschkonzert” und der von Frank Beyer verfilmte Bestseller “Nikolaikirche” (1995). Sein bisher jüngstes Werk “Sommergewitter” (2005) handelt vom Arbeiterstreik des 17. Juni 1953.

Désirée Nick – 12.00 Uhr

Video

Eva go home

Sie ist eine Persönlichkeit der deutschen Medienlandschaft. Als “Trash-Diva” und “Kampfschabracke” wurde sie bereits bezeichnet: Désirée Nick. Die gebürtige Berlinerin begann ihre Karriere mit einer klassischen Ballettausbildung an der Berliner Tanzakademie. Es folgten verschiedene Anstellungen als Tänzerin. Von 1982 bis 1985 studierte sie Theologie und ging dann für eine Schauspielausbildung nach London. 1993 begann mit dem ersten Soloprogramm “Frauen werden erst durch Liebe schön” ihre Laufbahn als Kabarettistin und Entertainerin auf der Bühne und im TV. Es folgten weitere Kabarettprogramme, Nebenrollen in verschiedenen Filmen sowie Ratgeberliteratur für Frauen. Derzeit tourt Nick mit ihrer neuesten Bühnenshow “Désirée Superstar – Sturzgeburt einer Legende” durch die Republik.

Mit ihrem neuesten Buch “Eva go home” reagiert Désirée Nick auf das Buch “Das Eva-Prinzip” der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin Eva Hermann. Seit 2006 sorgt deren Buch für eine breite öffentliche Diskussion rund um das Thema Emanzipation, Familie und Gesellschaft. Hermann erklärt darin – etwas zugespitzt formuliert – die moderne Frau für schuldig am Aussterben der Deutschen sowie am Scheitern vieler moderner Partnerschaften. Die deutsche Frau solle ihre traditionelle Rolle als Hausfrau und Mutter wieder neu entdecken, so Hermann. Das will sich eine Désirée Nick nicht bieten lassen. Mit “Eva go home” erwidert sie auf Eva Hermann und wettert gegen die Rückkehr der Frau zu einem Dasein für Heim, Herd und Kinder. Stück für Stück setzt sich Nick mit den Ausführungen des “Eva-Prinzips” auseinander. “Schlichte Kalendersprüche” und “Vorschulweisheiten” – das sind Eva Hermanns Aussagen für Désirée Nick.

Written by admin

March 28, 2007 at 10:05 pm

One Response

Subscribe to comments with RSS.

  1. […] — Buchmesse […]

    Seiten « Raumzeit

    August 2, 2008 at 12:22 pm


Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: