Raumzeit

et Philolog

Archive for the ‘culture’ Category

23. Mai in Berlin

leave a comment »

60 Jahre Grundgesetz – die Berliner Strasse

Das Bürgerfest der Bundesregierung erreiche ich vom Hauptbahnhof , früher der Lehrter Stadtbahnhof. Babylonisches Sprach- und Dialektgewirr, die Menge schiebt sich über den Steg in Richtung Tiergarten. Vorbei an der Schweizer Botschaft, der Reichstag ist etwas entfernt.  Angies Arbeitsstelle, hier auch als Waschmaschine bezeichnet, an der sich übrig gebliebene Horden des Herrentags in uniformen T-Shirts unter kritischen Augen der Wachleute  eigentümlichen Vergnügungen hingeben.

Das Bürgerfest

An einer Armee blauer DIXI-Klos entlang erreiche ich über eine Seitenstrasse  den 17. Juni, empfangen vom Programm der lokalen Rundfunkanstalt RBB tauche ich in den Besucherstrom ein. Die “Fanmeile” ist gut besucht aber nicht überfüllt und ich komme gut voran. Die Stimmung wirkt interessiert schauend, nur die Jugend scheint teilweise  etwas verloren betrogen – unter Feiern versteht sie wohl etwas anderes und “Boss Hoss” locken erst in ein paar Sttunden. Vorbei an Infozelten einiger Bundesministerien, des Bundesrates, ich nehme etwas Infomaterial zur Bildungspoitk mit – hinter mir läuft ein Fachgespräch über studentische Auslandsaufenthalte.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz hat eine Fussballbroschüre “11 Fragen nach 90 Minuten – Was tun gegen Rassismus und Diskreminierung im Fussball?” herausgebracht, ich nehme ein paar Exemplare für meine an Fussball interessierten Bekannten mit.

Die Amadeu Antonio Stiftung gibt Broschüren ab: “Living Equality – Interventionen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” und “Lokale Geschichte sichtbar machen – Einblicke in ein Projekt zu Antisemitismus, Antiziganismus und Erinnerungskulturen in Niedersachsen und Sachsen Anhalt”, in diesem Rahmen sind auch Filme für Bildungseinrichtungen produziert worden.

An einem Kulturbus werden Postkarten von “Unser Aufbruch 1989-2009” abgegeben, die Wendezeit aus der Sicht der Bürgerbewegten in Fotografien aus dem Bundesarchiv gebannt. Ich packe einige Karten in meine Tasche.

bürgerfest bb tor

Musik

Am Russenzelt mit spärlich besuchtem folkloristischen Biergarten vorbei geht es zur Nordbühne am Brandenburger Tor, ich bin gerade noch Thomas Gottschalk und seinen Fans in Rollstühlen und mit Spazierstöcken entkommen. Andre Hermelins 20 minütige Swingdarbietung habe ich leider verpasst. Das Publikum tauscht sich langsam aus, gleich dirigiert Daniel Barenboim die Staatskapelle Berlin mit Chor. Es wird Beethovens Neunte gegeben – letztmalig von mir unter Herbert von Karajan genossen und es war furchtbar. Die Nordbühne ist mit einer digitalen, wehenden Deutschlandfahne als Hintergrund oder Prospekt ausgestattet, aber man muss nicht dauernd auf die Bühne schauen, denn nahe der Südbühne werden die Kamerabilder vom Orchester auf eine Grossleinwand projeziert, man erkennt so auch die Solisten und den Dirigenten viel besser. Der Sound des Orchesters verliert sich etwas an diesem weitläufigen Spielort, Musikbanausen tun ihr übriges, um den Klassikfan in tiefe Verzweifelung zu stürzen. Ich wechsle öfters den Standort und ab der zweiten Hälfte befinde ich mich unter Gleichgesinnten, die dem Ereignis ernsthaft lauschen möchten, immerhin wird hier und heute die Europahymne hochkarätig, draussen und kostenlos dargeboten – auch die Künstler verlangen für ihre Arbeit heute keine Gage.

akademie-der-kuenste-2

Der Vorleser

Noch vom Konzert-Finale beseelt werde ich von Udo Jürgens schnell verscheucht, ich entfliehe in die Akademie der Künste, mir kommt eine Besuchergruppe der Lesung von Thomas Brussig entgegen, ich bin auf dem Gegenweg zu dem 68er Autor Uwe Timm unterwegs. Uwe Timm ist heute am Pariser Platz der einzige Autor aus dem Westen, er liest aus seinem Buch Der “Freund und der Fremde” (2005) und berichtet von Benno Ohnesorg, den er Anfang der 60er Jahre im „Braunschweig Kollleg“ kennen lernte. Beide hatten nach ihren abgeschlossenen Lehrausbildungen das Ziel, ihr Abitur in zwei Jahren an dieser Einrichtung für Hochbegabte nachzuholen. Ich befinde mich überwiegend unter weiss- und grauhaarigem Publikum. Uwe Timm überlegt, seinem Benno Ohnesorg Buch “Freund und der Fremde” einen aktuellen Text beizufügen – auch ihn bewegt die MfS-Neuigkeit über den Todesschützen Karl-Heinz Kurras. An eine grundlegende Wendung der 68er-Bewegung bei schon damaliger Bekanntheit dieser Charade hält er für unwahrscheinlich, die 68er waren weit vielfältiger ausgerichtet als die DKP/SEW oder die anderen linksautoritären Politgruppen. Vielen ging es um ein anderes und besseres Leben als das ihrer Eltern. UPDATE: Eine rege Diskussion über liberales Gedenken zum 42. Todestag Benno Ohnesorgs läuft gerade beim A-Team , Verzweckung eines Toten versus Dekonstruktion einer linksradikalen Geschichtslüge und des Gründungsmythos des deutschen Linksterrorismus. Ich tendiere moralisch eher zur Position von Califax. Dirk Niebel von der FDP fordert von der Bundesregierung endlich ernsthafte Aufklärungsbemühungen der unterwanderten Republik:  FDP fordert Aufklärung von Stasi-Verstrickungen.

Ausklang

Ich ziehe dann nach Friedrichshain weiter, am Ostkreuz wird ein Abendessen mit netter aber ostalgischer Plauderei absolviert, danach wird zum Ausklang in Kreuzberg noch bei Bier und Musik über Alfred Döblins „Reise in Polen“ nachgedacht – das Buch sollte den Europäern  besser bekannt sein,seine Beschreibungen polnisch-jüdischen Lebens Anno 1924 lassen ermessen,was Wehrmacht und SS unwiederbringlich auslöschten. Helga aus’m Tellstübchen hat auch eine hübsche Buchausgabe des Döblinwerkes  zur Verfügung gestellt. Wir lauschen den neuesten Musikerzeugnissen des Tresenmannes von CD. Eine globalisierte Gesprächsrunde aus Schwaben, Rheinland, Bayern und Brasilien bewegt Neuigkeiten des Alltags, tauscht humoresque und kurzweilige Anekdoten aus und ich ziehe nach einer ganzen Weile über das Kottbusser Tor mit Zwischenstopp bei meinem Dönerdealer vorbei –  wir stossen bei einem Glas schwarzen Tee auf den heutigen 68. Geburtstag von Bob Dylan an. Am 24. Mai komme ich früh morgens nach Hause, der Gasthund bekommt noch eine Wurst. Ich bin wieder zu Hause, in Berlin-Tiergarten.

Unbehagen in der Massenkultur

with 2 comments

knef-gaulullstein4Jedes Buch hat seine Zeit. Einige erleben sogar mehrmalige Erweckungen,  “Der geschenkte Gaul” von Hildegard Knef aus 1970 ist so ein Werk, es wurde in 2008 verfilmt. Nun gibt Heike Makatsch in einem neuen Spielfilm die Knef und ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Natürlich ist es eine posthume Auszeichnung für die im Nachkriegsdeutschland immer auch umstrittene Knef, in einem neuen Film dem Publikum näher gebracht zu werden. Ihr Begräbnis 2002 in Berlin war nicht so grossartig wie das der Marlene zwei Jahre nach der Wiedervereinigung der beiden Frontstadtteile.

marlene-2006-07-24_friedhof_schoeneberg_iii_grab_dietrichMarlene hatte aus ihrer Ablehnug  gegen die Annäherungsversuche des NS-Kullturapparates nie einen Hehl gemacht, das haben ihr viele Deutsche vom Mitläufer bis zum strammen Volksgenossen auch zum Schluss noch übel genommen. Der Trauermarsch in 1992 (über Strecken auch als Dauerlauf einstufbar) bis zur Stubenrauchstrasse war eines meiner ergreifendsten Erlebnisse in den Neunzigern, die Grablegung der Diva erzeugte schier unendliche Referenzen in dieser Stadt. Es sollte nicht die letzte Begegnung bleiben, etwas später wühlte ich in ihren Pantinen, Schlüppern und Büchern in Spandau herum. Die SDK hatte ihren Nachlass erworben und zur Erschliessung in der Streitstrasse deponiert und dort habe ich mich ein wenig nützlich gemacht.

Die Knef war anders als Marlene: Als Jugendliche gefällig bei der UFA, sie provozierte die Nachkriegsgeneration auch mit freizügiger Weiblichkeit und später mit individuellen Lebensentwürfen und einer Karriere in den USA. Finanzielle Schwierigkeiten und ihre Krebserkrkankung wurden nicht von Allen mit der gebotenen Empathie – oder zumindest Gleichgültigkeit –  belegt. Seit den Siebzigern fehlen Parodien auf ihr Werk in kaum einer Travestieshow, sie wurde gerne als qualmender, alternder Vamp inszeniert.

hildegardknef

Ich schätze die Knef als Sängerin, mein Lieblingsstück ist ihre Interpretation “Lieber Leierkastenmann” (Vorlage).  Mit der Knef, Evelyn Künnecke,der “Callas der Subkultur” – die mich in den frühen Neunzigern während einer Theater Premierengala bei Tisch mit ihren bärbeissigen wehrmachtskritischen Ausführungen auf Hitlers Polenfeldzug zu Vicki Leandros’ Interpretation “Theo,wir fahr’n nach Lodz” auf das Beste von den Scheintoten erweckte – und der in den sechziger Jahren zugezogenen Helen Vita starben anfang des Millenniums die letzten “Diven” Berliner Provenienz.

Nach den ganzen letzten produzierten Nachkriegsfilmen ist eine fragwürdige Inszenierung der Knef wahrscheinlich. Ich möchte Heike Makatsch nicht zu nahe treten, ich schätze ihre Rollen und sie hat sich von einer Teenie-Moderatorin bei VIVA und BRAVO-TV dank Detlef Buck und Doris Dörrie zu einer guten Darstellerin entwickelt. Mit der Verfilmung “Hilde” des Knef-Buches “Der geschenkte Gaul” kann sie sich aber auch verheben – am schlimmsten wird es ja,wenn Wessies Berliner Dialekt versuchen.

Wer Walter Benjamin und T.W. Adorno aufmerksam liest, kann ein Unbehagen der beiden Autoren an der Massenkultur herausarbeiten. Es geht dabei nicht um ein mit schnöseligen Wertungen besetztes Gegensatzpaar von Massenkultur versus Elite- oder Hochkultur, sondern um die Frage der Technik und Wirkung massenkultureller Phänomene und Produkte. Adorno und Benjamin haben diese Fragen in ihren Schriften ausführlich niedergelegt.

Ich gehe mit gemischten Gefühlen in die Premiere. Es tut mir leid, aber die Knef als kopftuchtragende Trümmerfrau geht nach “Der Brand” für mich überhaupt nicht mehr.

wilcoxthefuneralofmarlenedi

PS: Zur Grabstelle von Marlene Dietrich gibt es eine Fussnote, die in das Wiedervereinigungsszenario wie Arsch auf Eimer passt. Der Stein war kaum aufgerichtet,schon wurde er mit der Parole PELZSCHLAMPE beschmiert.

references:
Taylorbob

Written by admin

March 6, 2009 at 2:25 pm

Zuppi,CockSparrer,Punk,Oi!

leave a comment »

Naaa,haben der Nicolaus und Knecht Ruprecht für anständig gefüllte Stiefel gesorgt???? Ich kann mich diesbezüglich jedenfalls nicht beklagen 😉    Meinen musikalischen Asselwurzeln werde ich demnächst auch wieder huldigen. Wenn ich im Februar 2009 in Berlin sein sollte, werde ich mir CockSparrer,Discharge und die Band mit dem Kanzlerkandidaten am Frontmikrofon nicht entgehen lassen. Mehr Infos? Klickt halt auf’s Bild!
Punk & Disorder 2009 Berlin

Berlin bietet aber auch schon zwischen den Jahren 2008 und 2009 punkige Freizeitbeschäftigung. Nicht ganz freiwillig – denn das Ruhrpottfestival “PunkImPott” (mySpace) gehörte zum runden Jubiläum ja eigentlich nach Oberhausen. Aber dort scheint das Kulturverständnis von Kim-Yong-Il oder Ayatollah Rüttgers den Ton anzugeben, wenn man diese Verbotsverfügung genauer studiert. So wird noch dieses Jahr Berlin-Weissensee eher unfreiwillig zum Gastgeber des zweitägigen Asselstelldicheins: Das 10. “PunkImPott” in “Die Halle” – hier habe ich letztmalig vor rund 12 Jahren verkehrt,es spielten dort Pantera,Downset u.v.a.m.: Dort habe ich den grössten “in door circle-pit” in den 90ern  erleben dürfen,der reichte von der Bühne bis zum Ausgang,herrlich. 48 Stunden Berlin mit Saufen und Krach im Winterchaos der Frontstadt für 38 lumpige € im Vorverkauf. Und ich freue mich ganz besonders old school auf ein Wiedersehen mit “Müllstation” aus Eisleben.

10 Jahre Punk im Pott

Written by admin

December 6, 2008 at 1:23 pm

Posted in culture, Egoshice

Tagged with , , , ,

kurz notiert

with 2 comments

  1. Da macht die EU einmal etwas für die Bürger und sie unterschätzt natürlich das grosse virtuelle  Bildungsinteresse am Geschichts- und Kulturkorpus des Kontinents:
    Zuviel Traffic, EUROPEANA Website is down.
  2. Kokskalle stellt das neue Album “Gute Sprüche” von L’Avantgarde vor, auch zum herunterladen.
  3. In gut zwei Stunden gibt es WordPress 2.7 auch für die WordPress.Com User. Und das alles noch vor Weihnachtsmann und Christkindl. Toll 😉

Written by admin

December 5, 2008 at 12:26 am

kurz notiert

leave a comment »

  1. Ende Oktober 2008 ist der Guerilla-Journalist Studs Terkel gestorben,einen Nachruf gibt es hier + hier und hier etwas Presseecho. R.I.P.
  2. Wenn Homos ideologisch in Sippenhaft genommen werden,kommt nur Stuss dabei heraus.Adrian hat sich das Thema aus aktuellem Anlass von Migrantengewalt gegen Homos genauer vorgenommen.
  3. Die Versetzung des Israelkritkers Ludwig W. sorgt für späten Protest: Aufstand in der Reha-Klinik
  4. In Sachen Überwachungsstaat sind die britischen Sozialdemokraten (New Labour) ganz vorne dabei,mehr Infos gibt es bei Jan Filter.
  5. Die FREE KAREEM!-Kundgebung an der ägyptischen Botschaft Berlin für den immer noch inhaftierten Blogger ist bei FDOG mit Videomaterial unterlegt, Die weltweiten Unterstützungskampagnen sind bei FREEKAREEM.ORG gelistet.
  6. Wolf Biermann hat gestern endlich sein Diplom für das Fach Philosophie von der HU-Berlin erhalten,obendrauf gab es auch noch einen Dr.h.c..  Biermann war von 1955 bis 1957  im Fach Politische Ökonomie eingeschrieben und von 1959 bis 1963 in Philosophie und Mathematik,dann wurde er der SED zu unbequem,ihm blieben die Gitarre,seine Stimme und seine Freunde. (#)
  7. Egotronicparties sind aus unterschiedlichen Gründen interessant,man trifft sich eben dort und das Thema Marktwirtschaft vs. Raubkopieren (#) kam schon im Vorfeld  zu seinem Stellenwert.

Termine:

  • Der Gedenkmarsch zur Reichspogromnacht 1938 durch Berlin-Moabit am Sonntag, 09. November 2008 ab 14 Uhr am Mahnmal Levetzowstraße/Jagowstrasse – nach der Kundgebung geht es wieder zur Putlitzbrücke am S-Westhafen. Ein Nationalliberaler meinte zu mir, “dieser Schuldkult gehe ihm auf die Nerven”,ich habe ihn zur NPD zum sich weiter ausheulen geschickt. Folge:meiner Intoleranz ist wohl ein Gesprächspartner weniger in der Frontstadt. Kurzum:Umfeldverkleinerung,denn “small is beautful”. Broder mag den dt. Betroffenheitskult nicht mehr ertragen. Gideons Gedanken: Nie wieder 9.November 1938!!! Und überhaupt,die eigentlichen Juden des 21. Jahrhunderts sind ja wohl die Anthroposophen. Moabit Demo-UPDATE: Dämlicher Zivibulle von Antifa verkloppt – Berichterstattungsvarianten  I II .
  • Am Sonnabend  15.11.08 / ~21:00  gibt es wieder einen polnischen Abend im Club49 in der Ohlauer-31 mit Helga.

Lesestoff
Lily E. Kay: Das Buch des Lebens, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1746,Frankfurt a.M. 2005
– Das Libertäre Manifest von Stefan Blankertz kann online via Freiheitsfabrik gelesen/herunter geladen werden.

Ideologische Grenzgänge

leave a comment »

Damien widmet sich in einer neuen Serie dem linken Dekonstruktivismus: “Freundschaft als Lebensweise”. Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 1). Wer sich für intellektuelle Schleichwege (aus dem Judith Butler Phantasialand) totalitär verwirrter Hochschulabsolventen interessiert,wird Erkenntnisgewinne aus der Lektüre mit nehmen.Möglicherweise ist der Prozess einer Konversion vom Linksradikalismus zum Islamismus virtuell und  in vivo zu begleiten. UPDATE: Teil 2

PS: Der praktische Bezug ist antischwule Gewalt.

Written by admin

October 30, 2008 at 11:39 pm

Filmfestival in Berlin

leave a comment »

Hingehen,gucken,labern,machen: Blog 3. PornfilmfestivalBerlin 22.-26.10.2008 und hier die Festival-Homepage. Via dissi

Written by admin

October 11, 2008 at 3:24 am