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Archive for the ‘DDR’ Category

Wolfsrudel im ZDF

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Nun ist der neueste Coup im  Erinnerungsdiskurs auch wieder bei Kreti und Pleti angekommen. Im ZDF kommt heute nach dem Bergdoktor der erste Teil des Dreiteilers “Die Wölfe”.  Eine Telenovela, historisch angesiedelt zwischen dem Ableben von Blondie und dem  Mauerfall. Von der Trümmerjugend zum vereinigten Vaterland in 1990.

references:
Karin war vom 1. Teil schon begeistert

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January 29, 2009 at 9:07 pm

Mumbai,Bombay,Mumbai. Städtenamen.

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Nach den verheerenden Anschlägen in Mumbai, deren antisemitischer Charakter durch die Folterungen und Ermordungen der Bewohner des jüdischen Zentrums unzweifelhaft in das Relief der islamistischen Geschichtsschreibung Asiens gemeisselt wurde, kam durch dieses Massaker auch bei dem letzten Hinterweltler die Umbenennung der Stadt Bombay in Mumbai an – ein zu hoher Preis für Allgemeinbildung,wie mir scheint.

Einige interessante Überlegungen zur “neuen”  Namensgebung der indischen Metropole sind bei Gedankensolo abgelegt. Mumbai ist der vorkoloniale Name dieser Stadt gewesen,wir haben es also mit einer Rückbenennung zu tun, Ich habe zwei Haltungen zur Namensgebung der Stadt aus dem Netz gefischt. Bei Wikipedia.de wird der Sachverhalt so beschrieben:

Der Name der Stadt

Seit Beginn der Kolonialisierung Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Stadt als Bombay bekannt. Der Name Bombay leitet sich von der portugiesischen Bezeichnung „Bom Bahia“ (Gute Bucht) und der späteren Abwandlung „Bombaim“ her.[3] Der Name Mumbai wird angeblich von der örtlichen Bevölkerung schon genauso lange verwendet und der regionalen Hindu-Göttin Mumbadevi zugeschrieben. Am 4. Mai 1995 beschloss die Regierung Maharashtras, dessen Hauptstadt Bombay seit der Gründung des Bundesstaates am 1. Mai 1960 ist, die Umbenennung der Stadt in Mumbai. Die Namensänderung wurde vom indischen Parlament 1997 bestätigt. Inder verschiedener Muttersprachen in Mumbai, die oft ohnehin auf Englisch kommunizieren, verwenden Mumbai und Bombay nebeneinander. Auch öffentliche Einrichtungen wie etwa die Börse, der Gerichtshof und die technische Eliteuniversität IIT tragen weiterhin Bombay in ihrem Namen.[4]

Auf der offiziellen Homepage der Stadt ist heute folgendes Selbstverständnis zur Namensgeschichte Mumbais abgelegt:

The Municipal Corporation of Greater Mumbai

Mumbai has lived up to the reputation for which it was established. It is a city built by the residents of the city. Mumbai is more than a cosmopolitan made of concrete buildings.
Mumbai was given by Portuguese as dowry to Charles II of England when he married Catherine. The group of seven islands was leased to the East India Company who offered freedom of business and religion to persons who came and settled here. Initially a few Parsis and Gujarati came but soon a sizeable population began to thrive here.
This was way back in the 17th century. Today also Mumbai is a city of migrants. People from all over the country have come and settled here. This gives the society of Mumbai a multi-lingual and multi-cultural colour.
In the 18th century Mumbai grew rapidly and it also became one of the leading centers for the activists in the freedom struggle. Britishers played their role by shifting the presidency from Surat to Bombay, the former name of Mumbai. Also, the first railway line on which train moved was laid between Bombay and Thane.
Bombay played a formative role in shaping the freedom struggle. It hosted the first Indian National Congress and was also a venue for the declaration of ‘Quit India’ by Gandhiji. Today Mumbai is the capital of Maharashtra. Bombay was re-named as Mumbai in 1996.
Skyline It is a city which never sleeps, its streets are never empty. The factories and mills of operate day and night to meet the growing demands, their efforts has made Mumbai the commercial capital of India.
The marvelous natural port of Mumbai is fit for handling an ever expanding world trade. The city situated on the edge of Arabian sea has some thing or other to offer to everybody but one has to struggle to achieve that and one who is left behind parishes in the race of life in Mumbai with no one to care for.
For decades the city has attracted migrants who come here to earn bread, many fail and those who survive are absorbed in the pace of Mumbai.

Mir scheint,die Offiziellen in Mumbai haben kein grosses Problem damit,die Kolonialgeschichte ihrer Stadt als historische Faktensammlung hinzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Berlin ist ja dankenswerter Weise nicht in Germania umbenannt worden.  Props an die Alliierten der Anti-Hiltler Koalition!!!

Auch die realsozialistischen Seitenhiebe der DDR-SED – sie nannte Berlin ja ganz offiziell “Hauptstsadt der DDR” – ein Namens- und Ortsrecht, das den Westdeutschen von 1947 bis 1990 verwehrt blieb – mit ihrer Hauptstadtnamensgebung führten nicht zu einer Namensdebatte: Berlin blieb Berlin. Ganz anders war die Situation für Strassen- und Plätzenamen im Ostteil der Frontstadt, hier wurde in extremer Weise umbenannt. Die Erinnerungskultur der SED sollte sichtbar aus den Stadtplänen der Nachwendezeit verbannt werden. Berliner  Stadtpläne aus der Zeit der DDR haben seitdem historischen Wert, vergleichbar mit Seekarten aus dem 16. Jahrhundert. Wie es um die Strassennamensgebungen in anderen ex-DDR-Metropolen bestellt ist,weiss ich leider nicht.

Ein deutsches postkoloniales Überbleibsel in der Strassennamensgebung Berlins gibt es allerdings noch. Es reicht thematisch in die Kaiserzeiten Wilhelms zurück. Die Kolonisierungen Deutsch-Südwestafrika (Namibia) und Deutsch-Ostafrika (Tansania) finden sich bis heute in Strassennamen wieder, im “Afrikanischen Viertel” im Wedding ist z.B. eine Strasse nach dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz benannt, der die vertraglichen Vorarbeiten (Lüderitzbucht) zur Erschliessung Afrikas (des heutigen Namibias) für die kolonialen Interessen Wilhelms mit leistete – böse Zungen behaupten, er habe dem Häuptling der Nama den Landstrich für ‘nen Appel und ‘nen Ei ( 100 Pfund in Gold und 200 Gewehre ) abgeluchst. Nach ihm ist im Wedding bis heute eine Strasse benannt.

Für den Völkermord an den Hereros hat sich die “Rote Heidi” vor einiger Zeit als Bundesministerin entschuldigt, Knete gibt es aber wegen des Völkerrechts trotzdem keine.

Und morgen kommt der Weihnachtsmann: Alle sollten schön brav die Stiefel herausstellen.

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December 5, 2008 at 12:15 pm

Väter der Klamotte

Über die RAF zu parlieren wäre reine Sauerstoffverschwendung – Zettel hat in gebotener, aufklärerischer Knappheit den Zielen der RAF einige Zeilen gewidmet. Die Nähe der SED-Nachfolgerinnen zu ihren Destabilisierungsfusstruppen westlich des Eisernen Vorhangs ist mittlerweile eine zeitgeschichtliche Fussnote,die dem Erfolg der Neosozialisten keinen Abbruch antut.Ähnlich zur StaSi wird auch die RAF von den Kadern erfolgreich nach aussen ausgesessen, man lässt sich von ihnen sogar weiterhin gerne anschreiben und besuchen. Und ins “BE” kann der bauchlinke Sodann-Fan nun ab Januar mit noch mehr Siegesgewissheit gehen,schiebt dort doch ein Held und Märtyrer linker Revolutionspraxis demnächst die Kulissen hin und her.

Die Attentäter, resp. der Mörder/die Mörderin von Michael Bubacks Vater ist immer noch nicht ermittelt worden. Spätestens im Erinnerungsgedränge um den “heissen Herbst 1977” letztes Jahr ist dieses Aufklärungsinteresse zur Fussnote erklärt und abgelegt worden. Nun kommt Christian Klar auf Bewährung frei – am 3. Januar 2009, pünktlich zum 89. Geburtstag von Siegfried Buback und das ist eine weitere, bestimmt rein zufällige Geschmacklosigkeit bundesdeutschen Justizgebarens. Selbst dem ZDF fällt auf, es gibt Kritik an der Freilassung des mehrfachen RAF-Mörders, en passant werden noch die anderen Mordopfer mitgeliefert, sowie eine Anzahl von Empörten.

der-zweite-tod-meines-vaters-2008Ich empfehle das frische Buch “Der zweite Tod meines Vaters” von Michael Buback.

Oder noch besser wäre die Teilnahme an einer seiner Buchlesungen , z.B. am 27.11. im Bürgerhaus zu Bovenden um halb Acht oder am 09.12. in Ettlingen. Man sollte dem Mann zuhören,solange er noch die Kraft hat, all die Justizklamotten zu berichten,die ihm seit Herbst 1977 – neben den massigen Verbalinjurien von links – widerfahren sind.

Ein Mensch kann tatsächlich zwei Mal ermordet werden: Durch die Täter mit der Knarre und danach durch eine Gesellschaft samt ihrer Institutionen,die der Ermittlung der Wahrheit nichts abgewinnen wollen. Noch peinlicher wird es,wenn die SED-Nachfolger, die Proteges und Auftraggeber der RAF, Regierungsverantwortung beanspruchen sollten. Im Januar 2009 kommt Herr Klar frei,im Herbst dräut Rot-Rot-Grün im Reichstag. Eine ganz miese, politsymbolische Show.

references:
Isolationshaft, Beugehaft und die Schwierigkeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen
Berliner Ensemble immer authentischer: Bald mit echtem Massenmörder
Christian Klar lebt von euckenserbe
Talkshows? Zeitzeuge? Dokus? Keine Klarheit mit Klar von NuB
Rudolf Hess war’s nicht

Written by admin

November 24, 2008 at 8:02 pm

9. November in Berlin

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Gedenktage sind in den hiesigen Breiten willkommene Anlässe,auf geschichtliche Ereignisse aufmerksam zu machen. Der heutige Tag  war gleich doppelt mit Erinnerungskultur behaftet.

Im Rahmen der nazistischen Kristallnacht vom 9. November 1938 wird beispielsweise seit Anfang der 90er Jahre in Moabit im Rahmen einer Kundgebung am Deportationsmahnmal Levetzowstrasse und der sich anschliessenden  Demonstration zum Mahnmal an der Putzlitzbrücke an die Reichspogromnacht der Nazis erinnert. Die Veranstalter von der AIM setzen dabei auf lebende Zeitzeugen,die aus den dreissiger und vierziger Jahren persönlich Bericht erstatten können – gerade für jüngere Leute ist das immer wieder ein sehr berührender Einstieg in die Befassung mit der Shoah und dem 3. Reich.Um die 350 Leute haben sich auch 2008 an diesem Ort eingefunden. Wie dieses Konzept nach dem Ableben der Zeitzeugen weiter entwickelt werden kann,ist auch den Veranstalterinnen rätselhaft,sie blicken mit einer gehörigen Portion Fatalismus auf die Zeit nach den Zeitzeugen – eine Unvermeidlichkeit solte inhaltlich pragmatisch gelöst werden. Kritisch anzumerken ist,dass die Erinnerung an die toten Juden und die zum Glück davongekommenen Zeitzeugen nur die halbe Wahrheit über den aktuellen Antisemitismus aussagt. Vor aller Welt bedroht das Mullahregime im Iran heute lebende Juden in Israel,auf der Kundgebung in Moabit wurde das Existenzrecht Israels zwar verteidigt – Hans Coppi hat das in seinem Redebeitrag explizit ausgedrückt – zur allgemeinen Verteidigung israels hat es auf der heutigen Kundgebung aber doch in der Linken wieder nicht hingereicht. Man erträumt sich immer noch in ein friedensbewegtes Bündnis aus Israelis und Palästinensern,das politisch und gesellschaftlich im mittleren Osten keine praktischen Entsprechungen hat.Es handelt sich bestenfalls um ein idealistisches Hirngespinst,das täglich von Quassamraketen aus Gaza ad absurdum geführt wird.

Um die 2000 christlich motivierte Erinnerungsgänger sind heute durch Mitte gelaufen,um an die Reichspogromnacht zu erinnern. Auch die Amtskirchen tragen schwer an ihrer Last aus Erinnerung und Verantwortung für die Shoah. Möglich gemacht hat sie aber das gesamte deutsche Volk,indem es Hitler in 1933 mit der Macht beauftragte. Die heute aus der Zivilgesellschaft sich noch verantwortlich fühlenden Rackets sind eher schamhafte Feigenblätter,wenn man die skandalöse Doppelbödigjeit deutscher Aussenpolitik gegenüber Israel in Anschlag bringt. Eine Diskussion,die hier leider noch nicht geführt wird. Wenn Iran sein Auslöschungsprogramm durchgeführt hat,ist es übrigens zu spät,genauso, wie es nach 1933 hier zu spät war.

Von den Gedenkritualen der Parteien möchte ich lieber schweigen,sie langweilen mich schon seit Jahren.

Kein Gedenktag ohne Konkurrenzveranstaltung. Am 09. November 1989 hat ein führender SED-Politiker die Mauer für durchlöchert erklärt – es war der Schabowski – viele Ossis kamen nach 1961 erstmalig wieder ohne Schiessbefehl und Selbstschussanlagen lebendig nach Westberlin herein. Gemeinhin wird dieser Tag in Berlin als Wiedervereinigungstag betrachtet – und nicht dieser 03. Oktober ein Jahr später,an dem ein Papierfetzen unterschrieben wurde,der die Überleitung des SED-Volkseigentums incl. Bevölk in die Bundesrepublik regelte.

references
Der 9. November :Ein Schicksalstag der Deutschen im 20 Jahrhundert
Der letzte Mauertote 1989
Revolutionäre Gymnastik
kurz notiert

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November 9, 2008 at 9:59 pm

kurz notiert

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  1. Ende Oktober 2008 ist der Guerilla-Journalist Studs Terkel gestorben,einen Nachruf gibt es hier + hier und hier etwas Presseecho. R.I.P.
  2. Wenn Homos ideologisch in Sippenhaft genommen werden,kommt nur Stuss dabei heraus.Adrian hat sich das Thema aus aktuellem Anlass von Migrantengewalt gegen Homos genauer vorgenommen.
  3. Die Versetzung des Israelkritkers Ludwig W. sorgt für späten Protest: Aufstand in der Reha-Klinik
  4. In Sachen Überwachungsstaat sind die britischen Sozialdemokraten (New Labour) ganz vorne dabei,mehr Infos gibt es bei Jan Filter.
  5. Die FREE KAREEM!-Kundgebung an der ägyptischen Botschaft Berlin für den immer noch inhaftierten Blogger ist bei FDOG mit Videomaterial unterlegt, Die weltweiten Unterstützungskampagnen sind bei FREEKAREEM.ORG gelistet.
  6. Wolf Biermann hat gestern endlich sein Diplom für das Fach Philosophie von der HU-Berlin erhalten,obendrauf gab es auch noch einen Dr.h.c..  Biermann war von 1955 bis 1957  im Fach Politische Ökonomie eingeschrieben und von 1959 bis 1963 in Philosophie und Mathematik,dann wurde er der SED zu unbequem,ihm blieben die Gitarre,seine Stimme und seine Freunde. (#)
  7. Egotronicparties sind aus unterschiedlichen Gründen interessant,man trifft sich eben dort und das Thema Marktwirtschaft vs. Raubkopieren (#) kam schon im Vorfeld  zu seinem Stellenwert.

Termine:

  • Der Gedenkmarsch zur Reichspogromnacht 1938 durch Berlin-Moabit am Sonntag, 09. November 2008 ab 14 Uhr am Mahnmal Levetzowstraße/Jagowstrasse – nach der Kundgebung geht es wieder zur Putlitzbrücke am S-Westhafen. Ein Nationalliberaler meinte zu mir, “dieser Schuldkult gehe ihm auf die Nerven”,ich habe ihn zur NPD zum sich weiter ausheulen geschickt. Folge:meiner Intoleranz ist wohl ein Gesprächspartner weniger in der Frontstadt. Kurzum:Umfeldverkleinerung,denn “small is beautful”. Broder mag den dt. Betroffenheitskult nicht mehr ertragen. Gideons Gedanken: Nie wieder 9.November 1938!!! Und überhaupt,die eigentlichen Juden des 21. Jahrhunderts sind ja wohl die Anthroposophen. Moabit Demo-UPDATE: Dämlicher Zivibulle von Antifa verkloppt – Berichterstattungsvarianten  I II .
  • Am Sonnabend  15.11.08 / ~21:00  gibt es wieder einen polnischen Abend im Club49 in der Ohlauer-31 mit Helga.

Lesestoff
Lily E. Kay: Das Buch des Lebens, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1746,Frankfurt a.M. 2005
– Das Libertäre Manifest von Stefan Blankertz kann online via Freiheitsfabrik gelesen/herunter geladen werden.

Personalikonen

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Personenkult ist mir fremd. Es gibt aber Personen, an deren Vita bestimmte zeitgeschichtliche Phänomene nachvollziehbarer werden. Und wenn Dokumente erhalten gebleiben sind,ergibt sich vielleicht auch ein aussagekräftiges personales Bild über eine künstlerische Ikonographie hinaus.

Richard Wagner möchte dem deutschen Reigen über die Avantgardistin Romy Schneider nicht folgen,leider hat er auch nur Magda Schneiders PR-Konzept von der Sissi als Alternative zur Projektion anzubieten: Sissi in Paris. Im Mai letzten Jahres war ihr 25. Todestag, dazu meine Jubiläumsgedanken. Ich gebe gerne meine Sensitivtät für das Tragische in der Welt zu.

Wolf Biermann öffnet sich nun auch endlich dem WWW, er hat seine Homepage ins Netz gestellt – oder sein Verlag hat ihn dazu genötigt / überredet. Der virtuelle  Streitraum wird so um einen wackeren Streitaxtträger erweitert. Zum 70. Jahrestag im November 2006 gab es meine Hommage für den wandelbaren Künstler “Wolf Biermann ist 70″ , gut ein Jahr später kam das unseelige Havemann-Buch von Robert Havemanns Sohn ( und Radaubruder für die DDR-Dissidentenszene ) Flori Have auf den Markt – und entschwand auch sogleich wieder vom eben solchen. Übrig blieben aber einige unbeantwortete Fragen an Wolf Biermann. An den Stellen des Schweigens entzündet sich ja oft so mancher Zweifel und Zwist – das späte Gift des MfS ?

Written by admin

September 23, 2008 at 11:21 am

kurz notiert

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  1. The Social Media Bible Podcast: Lon Safko interviewt Matt Mullenweg, Co-Founder von WordPress und President von Automattic. Matt berichtet in 23′ über WordPress, social media and blogs, “open source”-Software als Entwicklungsplattform und wie Leute WordPress bei CIA, FBI, Homeland Security und Ford verwenden. Via Cem
  2. In den Todesfall von Sebastian an Neujahr 2008 in Berlin/Spandau scheint etwas publizistische Bewegung zu kommen: Ein Journalist einer grossen Berliner Tageszeitung hat seine Recherchen nun beendet. So, stay tuned …..
  3. Das philologische Klo wird demnächst virtuell eingestampft.
  4. SPD-Krämpfe: Gesetz zur Gründung der “Stiftung Berliner Mauergedenkstätte”, Bemerkung von Boche.

Written by admin

September 3, 2008 at 5:05 pm