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Archive for the ‘Leichte Kost’ Category

kurz notiert

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March 25, 2009 at 11:57 pm

Zitat des Tages:

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“Wenn das so weitergeht,schicken die Castro-Brüder eine Freundschaftsdelegation zum nächsten CDU-Bundesparteitag.” Brüderle via FDP-Fraktion

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March 4, 2009 at 10:13 pm

Zitat des Tages

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(…) Ich möchte nicht vulgär werden, aber mir fällt dazu nur eine Redewendung ein, die in den USA öfter gebraucht wird. Es geht um eine tiefe Gemeinsamkeit zwischen Arschlöchern und Meinungen. Jeder hat welche … By  Paul Auster

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January 22, 2009 at 5:25 pm

“Ich halte mich da heraus”

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Wie Zuppi dem Weihnachtsgedöns entkam – und dann doch wieder nicht

Mir war und ist dieses Jahr überhaupt nicht weihnachtlich zu Mute. Das hat nichts depressives oder misanthropisches, sondern ich verspüre nichts Aussergewöhnliches in dieser Saison: Kein Beschenkungswahn, habe auch nichts gut zu machen und alte Kontakte mag ich auch nicht reaktivieren. Dienstlich habe ich mit allerlei individualpsychologischen Referenzen zum Weihnachtsfest zu tun – ich arbeite seit 1992 immer in dieser Zeit. Wenn saisonale Probleme auftauchen, werden Lösungsstrategien erarbeitet, wer keine Probleme damit hat, mag sich an dieser Zeit uneingeschränkt erfreuen. (Ich knobel übrigens noch an einer Retro auf die Weihnachtlichkeiten in meinen erlebten siebziger Jahren, mal sehen,ob das etwas wird)

Heute habe ich mich nach meinem Dienst und den Lindgren-Filmchen ( ein Pippi Langstrumpf- oder Michel-Film kommt ja immer in dieser Zeit)  erst einmal hingelegt und geschlafen. Es sollte ein chilliger Abend werden, ohne viel Mache und Tue.  Nach dem Abendbrot klingelt ein Nachbar aus dem Nebenaufgang und schildert sein krisenhaftes Geschehen: Der georderte Weihnachtsmann  habe ihn hängen lassen, die  Lütten warten schon seit Stunden auf den Gesichtspelzträger in Rot-Weiss. Die aus Aachen angereisten Grosseltern beklagten die Dienstleistungswüste Ostdeutschland, die Gattin bezweifelt keifig das Organisationstalent ihres Angetrauten. Kurzum, der Mann wirkte geradezu panisch, weil der Haussegen mächtig zu wackeln begann. In früheren Zeiten hätte ich dem Mann ein “selbst Schuld,wenn Du auf diesen ganzen wir-haben-uns-ja-alle-so-lieb-Scheiss abfährst” entgegen gerotzt und die Korridortüre zuknallen lassen. Wieder ein Mitmensch, der mir niemals mehr mit absurden Anliegen auf die Nerven gehen wird.

Mir gingen dieses Mal ganz andere Gedanken durch den Kopf: Der ältere Bub bringt regelmässig den Müll ‘runter – er missachtet aber genau wie ich immer die Regeln der Mülltrennung. Die Kleine Tochter rennt immer mit einem völlig zerfetzten Teddybären durch die Gegend, den sie nie aus der Hand gibt. Die Gattin ist eine toughe Berliner Grossstadtblondine mit Durchsetzungsvermögen und der Mann betreibt mit dem Charme eines Rheinländers eine Imbissstube in der City, ich esse etwa einmal im Monat eine Currywurst oder einen Schaschlickspiess bei ihm und ich lebe immer noch.

Mmmhhh, ach ja, ich habe eine Ausrüstung in Rot-Weiss, meine schwarzen Botten liegen im Keller. Einen Sack für die Geschenke kann der Vater beisteuern, auf eine Rute wird nach kurzer aber heftiger ideologischer Debatte auch verzichtet – ich hassse dieses Unterdrückungsmittel seit frühester Kindheit –  und ich trage neben einem weissen Bart, Zipfelmütze und Anti-SARS-Mundschutz natürlich meine Sonnenbrille. Im Kopfhörer wird ein Album der Backyard Babies etwas lauter abgespielt.

Ich brülle einen in etwa vereinbarten Text zu den ungeduldigen Kids, übergebe die Präsente. Der Grossvater ist schon besoffen, stört sich aber sichtlich an meinem unkonventionellen Auftritt, Oma schaut nur verdutzt mit grossen Augen auf die Erscheinung, die als Weihnachtsmann in das zerklüftete Familienidyll eingebrochen ist. Die wasserstoffblondierte Gattin ist weiterhin nicht vom Organisationstalent ihres Ehemannes überzeugt. Die Kinder freuen sich über die nun endlich ausgepackten Präsente. Die Weihnachtsbaumspitze hängt irgendwie schief.

Frohes Fest.

references:
Eine Frage der “Zeit”. Ein paar Happen Philosophie
Merry Christmas your arse, I pray God it’s our last
Weihnachten in Franken….
Die Weihnachtsfeiertage…

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December 24, 2008 at 11:12 pm

Wörter des Jahres 2008

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Die Kür viel benutzter Worte ist vollbracht.Finanzkrise hat den Ehrenplatz erhalten (ich bevorzuge ja den Begriff etatistische Schuldenkrise) und die Jugendsphäre enttäuscht ebenfalls nicht mit der Synonnomie “Ü-30 Party = Gammelfleischparty” – in diesem Zusammenhang habe ich noch beiläufig “Ü-50-Parties = Rock N’ Roll der Plastinate” aufgeschnappt. So haben Wörter ihre Plätze und 2009 geht der Spass für die Leute der Dudenredaktion von vorne los. Detlef  Guertler- Wortwart und Betreiber vom taz-Blog Wortistik – hat aber ein noch viel interessentares Wort entdeckt, es geht nämlich auch um eines meiner Lieblingswörter in 2008, den Bildungsfrühling.

Materiell ist auch die Wahl für das Start-Up des Jahres 2008 interessant gewesen.

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December 12, 2008 at 2:40 am

Herbst

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Ende der Achtziger hatte ich in den USA die Gelegenheit, Guns ‘N Roses zu sehen – seitdem war auf jedem Album mindestens ein Stück,das mir gefiel. Am 23.11. gibt es was Neues von den chronisch polternden  Hardrockern aus L.A. :Europa hat Glück, Axl kommt mit seinen Leuten am 21.11. nach Italien: Uscita di Chinese Democracy Piazza Maestri Campionesi, Campione D’italia, Italy.

cd_splash_1

PS: Andere Freunde aus der guten alten Zeit kommen dann im Dezember auch ins Teutonenland zur Persistencerour 2008.

references:
CD-Review by Chuck

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November 15, 2008 at 1:37 am

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NeoCons,Notwehr und Äbbelwoi

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  • Die Neo-Cons: Von der Urgeschichte bis in die nähere Zukunft präsentiert von Chewey via nbfs.
  • Hat hier jemand schwul gesagt? Im Juni diesen Jahres wurden in Halberstadt mehrere Schauspieler von stadtbekannten Rechtsextremisten angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Wie aus einer Nazitat von den Verteidigern eine Schuldumkehr wg. Beleidigung konstruiert wird, wie die Presse dabei mitspielt und jetzt nur noch die Richter mitspielen müssen, erklärt Damian
  • EU: Apfelwein ist garkein Wein So sehen es jedenfalls zuständige Chargen aus der EU-Juristerei. Zettel denkt über den bedrohten Äbbelwoi nach. Eine philosophisch-psychologische Überlegung und Heinz Schenk muss diese EU-Streiche auch noch miterleben: Frau Wirtin, einen Bembel bitte schön. Aus berufenem Munde meldet sich auch der bembelkandidat zur Sache: Apfelwein bleibt Apfelwein, Ebbelwoi, Äppler und Stöffche

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November 4, 2007 at 8:49 am

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