Raumzeit

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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Wahl

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Einem lahmen Wahlkampf folgte ein erwartbares Ergebnis: Aussenminister Westerwelle ist kein Witz mehr, sondern in naher Zukunft Realität und die Piraten liegen um die 2%. Wenn Angie ihre Linie beibehält,wird der FDP-Chef  genauso wenig in Erscheinung treten wie Eule von den Sozen. Spannend wird nur,wer bekommt den Finanzpalast und wird die FDP das Wirtschaftsministerium den Bayern überlasen wollen? Ich bin dann mal weg,auf meinem ganz persönlichen “Jakobsweg “am Mittelmeer.

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September 27, 2009 at 9:47 pm

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Happy B-Day Mr. Zimmerman

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Bob Dylan wird am 24. mai  68, L.- J Epstein schrieb trefflich

Bob Dylan is on what must seem to him to be  be an ever-quickening nonstop journey to his next birthday. He’ll be 68 on May 24th. Such an age might prompt him to consider retirement. But age seems to have sped up his pace, as though some hyper-awareness of the ever-reducing time he has left requires a defiant burst of creative activity. … —> Check out Dylan-Watch.

Herzliche Glückwünsche aus Berlin 😉


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May 23, 2009 at 8:09 pm

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kurz notiert

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morgen soll ja conficker über die microsoft-welt kommen und der eine oder andere wird virtuell oder in real-life gebührlich in den ersten april geschickt.

in berlin gibt es mittwoch nachmittag noch die gelegenheit,dem iranischen mullahregime in aller öffentlichkeit zu zeigen,was man so von ihm hält. und morgen in einer woche gibt es aktuelle aufklärung über die machenschaften der “graue- wölfe-faschobande”.  —> mehr dazu bei dissi, dessen israel-diaries somit als lesestoff empfohlen werden.

references:
Eine Meldung, die hierzulande keine Meldung wert ist

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March 31, 2009 at 6:45 pm

Gedanken zum Wochenende: WEF und der Papst

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  1. Das WEF ist ja für verschiedenste Zwecke nützlich: Die Elite der Welt kann sich informell in ansprechender Athmosphäre treffen, das Ambiente des Bergortes kann jeder in Thomas Manns Zauberberg trefflich nachlesen. In Zeiten der Krise ist der Austausch sehr wichtig. Nun hat sich die Schweiz seit je her als Hort der Freiheit und des Freigeistes inszeniert. Mit dieser Prahlerei war es aber dieses Jahr zum WEF vorbei. Um den chinesischen Staatschef nicht zu verärgern, wurden jegliche symbolische Anspielungen auf den Tibetkonflikt aus dem Strassenbild von Davos verbannt, von Protesten ebenfalls keine Spur. Vor 10 Jahren sorgte die Tibetsoli in der Schweiz für grosse Irritationen zwischen China und der Schweiz. In 2009 verneigt sich die schweizer Politik vor den Staatsführern totalitärer Regime und macht selber auf totalitär.  Meinungsfreiheit Adieu. HATTIP: WEF-Blog des Schweizer Fernsehens.  In England ging  es darauf  zu wie in Bagdad zur Zeiten von GW Bush junior;  der chinesiscbe  Präsident wurde an der Uni-Cambridge mit einen Schuh beworfen.
  2. Was ist aus der Rehabilitierung der Piusbruderschaft und dem antisemtischen Bischof aus England durch Benedikt XVI abzuleiten? Die Popen sollten sich aus politischen Fragestellungen heraushalten und sich nur um ihre Glaubensangelegenheiten kümmern. Und für die Piusbrüder gibt es bestimmt interessante Konferenzen, um sich über die Holocaustindustrie auszutauschen, der iranische Ministerpräsident lädt ja gerne auch die westliche Welt ein. Wenn der Katholizismus im 21. Jahrhhundert ein offenes Herz für Holocaustleugner und Antisemiten hat, müssen das die Katholiken unter sich ausfechten – einige kritische Wortmeldungen aus den Bischofsrängen gibt es ja bereits und es wird nun auch publizistisch von einem “Rechtsruck” durch Ratzinger  im Vatikan gemunkelt. Dieses ganze Harmonie- und  “wir haben uns alle so lieb” – Trallalla ist doch nur für die Tonne. Ich halte von dem ganzen Verein sowieso nichts.

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January 31, 2009 at 7:29 pm

Afrika und Filmfestivals

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Afrika wird selten hilfreich von Popstars thematisiert,George Clooney hat sich in den letzten Jahren um die unhaltbare Situation in Darfur gekümmert und von Sir Bob Geldoffs globalen Afrikafestivals kann man halten,was man will.Auch Madonna hat mit ihrem neuen Film Afrika wieder in den Focus der Öffentlichkeit gebracht.Es ist ja nicht so,dass dieser Kontinent keine Anlässe zur Befassung böte. Der Völkermord in Darfur,der sozialistische Populist Mugabe in Harare und kürzlich die Bootsentführungen an der Küste Somalias bieten immer wieder Einsprengsel in der aktuellen Tagesberichterstattung. Zwei Filmfestivals gaben dem Thema Afrika einen Raum: Das Sahara Filmfestival in Dejla und das TRIBECA-Filmfestival in New York. Madonna stellt ihre Malawi-DokuI am because we are” dem internationalen Publikum vor und Javier Bardem schlägt auf dem diesjährigen Sahara Filmfestival ebenfalls ein Brücke zum angeblich vergessenen Kontinent. Das Saharafestival 2008 [V Festival Internacional de Cine del Sahara] ist in drei Sektionen untergliedert:

  • FISAHARA (Sahara International Film Festival)
  • Creation of a network of video shops, one in each of the camps
  • Workshops and audiovisual training courses

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April 27, 2008 at 1:51 pm

In Verteidigung der Wissenschaft

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camilloDer papa di roma kommt ja dann doch nicht an die Uni in Rom.

Zettel geht in die Sache hinein und vergleicht diese ideologische Räuberpistole mit den mir äusserst geliebten und vertrauten Histörchen aus dem Italien der fünfziger Jahre des Giovanni Guareschi:

Der Papst und die Sapienza. Don Camillo und Peppone, nebst 30 Aktmodellen

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January 19, 2008 at 10:00 pm

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Empire,Negri,Multitude

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Seit einiger Zeit habe ich mir das Buch “Empire” von Hardt/Negri noch einmal vorgelegt. Anders als in 2001 – Rezeption in den sozialen Bewegungen – ist die Fragestellung heute : Was genau soll die Multitude sein? Ausgelöst durch eine Polemik in der Zeitschrift BAHAMAS – dort wird die Multitude schlicht mit Gesindel übersetzt und in den Orkus der Geschichte verbannt, möchte ich etwas genauer herausarbeiten, was dem Begriff Mutitude an Bedeutungen noch weiter zu entlocken sein könnte. Da sich Negri/Hardt unklar bis  widersprüchlich im Buchtext äussern, sind weitere Quellen zu erschliessen.

Antonio Negri hat den Multitude-Begriff in die weiter gefasste Debatte eingeführt und ich habe etwas recherchiert und bin im frankophonen Bereich auf zwei MAGAZINE/REVUES aufmerksam geworden, in denen Negri seit Ende der 80iger Jahre auch Texte veröffentlicht hat.

1. Einen Nachruf Negris auf das “Journal Futur Antérieur” (1989-98)

… The journal was born out of the emotion of the fall of the Berlin Wall, in 1989. The question which the founding group posed for themselves was : how to reconstruct — not simply how to ’refound’ — an experience of communism. All the founders of Futur Antérieur came out of the experience of ’68 — some from the French experience, some from the Italian. For the French the post-’ 68 experience had been political and theoretical, within the communist and Troskyiost organisations, within the universities and within the organisations of the far Left. For the Italians — almost all of them political exiles in France — the problems posed in establishing the journal were posed in a continuity with the constructive activity of critical thought and revolutionary activity of the 1970s. As we know, the French ’68 was short, whereas the Italian ’68 was long and lasted for at least ten years. The former was an event, the latter a history. Now we found ourselves together, with different experiences but with a common need : how to build a new perspective for radical transformation of the world while at the same time maintaining a continuity with our hopes for communism. … Aus: Postface to the Complete Text of the Journal Futur Antérieur (1989-98). Par Toni Negri. Mise en ligne le lundi 31 mai 2004.

 

2. Multitudes (seit 2000)

In diesem Magazin wird seit sieben Jahren permanent über die Multitude nachgedacht. Philosophen,Politologen, Kulturwissenschaftler, Essayisten und Autoren aus dem Trikont produzieren fleissig Texte, die unter der Überschrift Multitude Platz finden können. Die Nr.1 Multitudes machte in2000 mit folgenden Themen auf:

Sommaire du numéro 1 de Multitudes

 

Sommaire du numéro 1 (mars 2000) de la revue Multitudes

http://multitudes.samizdat.net/rubr…

Articles d’Eric Alliez, Bruno Karsenti, Maurizio Lazzarato, Anne Querrien, Michael Hardt, Toni Negri,Bernard Aspe, Muriel Combes, Paolo Napoli, Peter Sloterdijk, Jacques Rancière, Bruno Latour, Isabelle Stengers, Starhawk, Mathieu Potte Bonneville, Richard Stallman, Gérard Fromanger, Giuseppe Cocco, Laurent Moineau, Aris Papatheodorou, Jérôme Gleizes, Jacques Donguy, Otto Mühl, Alain Badiou,

 

EN TÊTE
- Eric Alliez, Yann Moulier Boutang. Politique des Multitudes.

MAJEURE. BIOPOLITIQUE ET BIOPOUVOIR
- Eric Alliez, Bruno Karsenti, Maurizio Lazzarato, Anne Querrien. Le pouvoir et la résistance.
- Michael Hardt, Toni Negri. La production biopolique.
- Bernard Aspe, Muriel Combes. Retour sur le camp comme paradigme biopolitique.
- Maurizio Lazzarato. Du biopouvoir à la biopolitique.
- Paolo Napoli. Sur le droit et la vie.
- Peter Sloterdijk. Vivre chaud et penser froid.
- Jacques Rancière. Biopolitique ou politique ?
- Bruno Latour. Biopouvoir et vie publique.
- Isabelle Stengers. Si la vie devient résistance…
- Starhawk. Comment nous avons bloqué l’OMC.
- Mathieu Potte Bonneville. La spirale du pouvoir et de la résistance.
- Richard Stallman. Biopirates ou biocorsaires ?

ICÔNES
- Gérard Fromanger. Si vous n’aimez pas la peinture, n’en dégoûtez pas les autres.

INSERT. LETTRE DE LOIN
- Giuseppe Cocco. L’Empire et la traite des esclaves.

MINEURE. LOGICIEL LIBRE
- Laurent Moineau, Aris Papatheodorou. Coopération et production immatérielle dans le logiciel libre.
- Jérôme Gleizes.Introduction au logiciel libre.
- Richard Stallman. La passion du libre.

ICÔNES. Otto Mühl
- Otto Mühl, artiste actionniste autrichien.
- Jacques Donguy, Otto Mühl. Entretien.

HORS CHAMPS
- Eric Alliez. Badiou/Deleuze.
- Alain Badiou. Un, multiple, multiplicité(s).

LIENS
- Yann Moulier Boutang. La couleur et l’histoire.
- Aris Papatheodorou. Le temps du net.

to be continued …..

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December 2, 2007 at 9:47 pm

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