Raumzeit

et Philolog

Archive for the ‘vermischtes’ Category

kurz notiert

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Das Sommerloch 2009 ist endgültig überwunden,jetzt ist dissidenter Wahlkampf.
Hoffentlich fällt Angie etwas passendes dazu ein:

CDU:  Wir haben mehr zu bieten …lengsfeld
UPDATE: Kiezkonkurrenten Ströbele und Lengsfeld treffen sich im TV.

DIE  PARTEI hatte weniger Glück, sie wollte UN-Blauhelme und bekommt die noch lahmarschigere Truppe von der OSZE zur Unterstützung aufgebrummt. Live is hard.

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August 11, 2009 at 9:31 pm

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Spott im Sommerloch

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sixt ulla schmixt

update: nach der alicante-klaupanne (die kutsche ist wieder da) hat es sich die ulla mit ihrem partei-mullah steini aka eule verscherzt,nix schattenkabinett!

PS: Das wahre Sommerloch befindet sich aber hier! Und noch ein liberaler Ulla-joke.

PPS: Ach du lieber Gott, jetzt ist die Trägerin der goldenen Plazenta aka Zensursula aka Frau von der Leyen aka Albrechts Tochter auch unter Beschuss geraten. Der STERN macht es möglich: “Einsicht ins Fahrtenbuch verweigert Was verbirgt von der Leyen?” meldet n-tv. (via Casi)

PPPS: Wahlen 2009: Gehste hin oder doch nicht? Video!

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July 28, 2009 at 9:52 pm

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Iran election,voices from the left

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Was aus der Linken zu den Kämpfen für Demokratie und Freiheit im Iran so veröffentlicht wurde?  Hier ein paar Beispiele:

DIE LINKE Newsletter vom 24.6.2009

Iran: Eskalation der Lage für niemanden von Interesse

Bei den Präsidentenwahlen im Iran gab es massive Unregelmäßigkeiten, seit fast zwei Wochen protestieren Teile der Bevölkerung gegen Wahlmanipulationen. Der Staat reagiert mit Gewalt. DIE LINKE verurteilt auf das Schärfste die Verhaftungen und brutalen Misshandlungen von Demonstrantinnen und Demosntranten durch die iranischen Sicherheitskräfte, die bereits zahlreiche Todesopfer gefordert haben, die Unterdrückung der politischen Opposition und das massive Vorgehen gegen die Medien, einschließlich der Eingriffe in die Informationsfreiheit des Internet, erklärt Helmut Scholz, Mitglied im Parteivorstand und im Vorstand der EL.

IV Online magazine : IV413 – June 2009

Iran

Our place is at the side of the Iranian people!

Statement by the executive bureau of the Fourth International

Since June 13th, after the faked presidential election, millions of Iranian are expressing their anger with cries of “down with the dictatorship”. Their mobilization increases the crisis of the regime. Ferocious repression has already caused hundreds of dead and wounded. Our place is at the side of the Iranian people!

With the announcement of the re-election of Ahmadinejad, the underground war between the various factions in power was transformed into open war. Four candidates had been authorized to participate. Four of the regime’s dignitaries who share responsibility for the bloody balancesheet of the thirty years of the Islamic Republic. But the Supreme Leader [1]and the clan in power designated the winner well before the first round. In a context of strong tensions between factions, crisis and social instability, it was unthinkable that the Guide be repudiated by the people. In the same way, the immense economic and financial interests in the hands of Pasdaran and their desire to take control of important sectors of the economy, controlled by the clan of the former president of the Rafsandjani Republic, made it impossible for Ahmadinejad and his cronies to give up power and its privileges. In this fight to control oil revenue, the wealth of the country and power, Khamenei and Ahmadinejad carried out a true coup d’etat intended to oust their rivals. For democratic liberties and the claims of working people …. weiterlesen

Autorenbeiträge zum Iran von Pedram Shahyar,

Mitglied im Attac-Koordinierungskreis:

* Neues Deutschland, 17. Juni, ” Sanfter Putsch mit demokratischem Anstrich

* Neues Deutschland, 19. Juni, “Opposition in Iran: Wer ist das?

* Neues Deutschland, 26. Juni, ” … so viel geweint: Exiliraner in
Berlin mit großen Hoffnungen”

Linker Globalisierungskritiker Prof. N. Chomsky: Demokratie im Iran =  Demokratie im Westen,keinerlei Empathie für die Proteste gegen Wahlbetrug.

The Mousavi campaign in Iran and the lessons of past “color revolutions”

By World Socialist Web Site Published by the International Committee of the Fourth International (ICFI)

Interview mit Bahman Nirumand: “Endlich Freiheit”

Böllstiftung, 18. Juni 2009

BAK Shalom Pressemitteilung | 14. Juni 2009 | Wahlen im Iran

Zum gestrigen Wahlausgang im Iran erklären die Bundessprecher des BAK Shalom, Anne Vester und Benjamin Krüger: Die aktuellen Ereignisse zeigen sehr deutlich, dass die iranische Diktatur nicht nur eine Gefahr für seine Nachbarländer und insbesondere den Staat Israel darstellt, sondern seit über 30 Jahren seine Bevölkerung unterdrückt und jede Form der demokratischen Opposition mit Repression zum Schweigen bringt..

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June 30, 2009 at 11:23 pm

mal ‘was schönes

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Meine vor 10 Wochen gesäten Kornblumen beginnen zu blühen, die Wiese aus meiner Kindheit erfreut mein Gemüt, auch wenn nur als Fleckchen in einem Blumentopf auf dem Balkon.

P1030838

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June 23, 2009 at 7:14 pm

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Iran 2009,ein Trauerspiel seit 30 Jahren

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In diesem Jahr feiert die Diktatur der Mullahs 30 Jahre schiitische Revolution in Persien. Es ist auch kein Zufall,dass gerade in dieser Zeit ein Politiker die Geschäfte des Iran führt,der in den siebziger- und achtziger Jahren für die groben Arbeiten des damals noch neuen Mullahregimes unter Führung Ayatollah Khomeinis zuständig war. Achmadinedjad war für die Beseitigung störender Oppositioneller (das sind so ziemlich Alle,die der Shiah nicht umstandslos folgen wollen)  zuständig, auch vor Mord hat dieser Mann nie zurück geschreckt.

Iran Elections Riot Police

Nun soll dieser Mann mit 2/3 der iranischen Wählerstimmen zum zweiten Mal bestätigt worden sein. Von Wahlbetrug wird öfters gesprochen – das Regime soll vielen Wählern die Wahl z.B.  durch fehlende Stimmzittel in den Wahllokalen verunmöglicht haben. In Iran tobt auf den Strassen aktuell eine Welle des Protests gegen das Wahlergebnis, regimetragende Sicherheitskräfte versuchen den Unmut der betrogenen Wähler im Keim zu ersticken. Es wird geprügelt,verhaftet und mittlerweile auch scharf geschossen. Aktuell twittert auf mideastyouth und bei Shahrzad eine illustre Gemeinde über die unübersichtliche Lage in den grossen Städten.

Ich habe noch nie einen Hehl daraus gemacht,das Mullahregime muss weg – es ist schlimmer als das Schahregime je war. Leider rührt weder die Bundesregierung noch die EU einen Finger für die iranische Opposition, sie steht alleine im Regen – und damit ist nicht nur der unterlegene Wahlkonkurrent von A. gemeint. Obama schleimt sich bei der aktuellen Machtelite des Mullahstaates (und der arabischen Welt) ein, so dass mir nur noch übel wird. Er gleicht sich der Politik von EU und BRD an – kritischer Dialog oder Appeasementpolitik sind die Begriffe dafür.

free-iran

Im Iran herrscht keine Demokratie,die Mullahs mit ihrer antiwestlichen, antisemitischen und antiisraelischen Ideologie eleminieren schon im Vorfeld jeder Wahl die  Opposition. Wer dann noch antreten darf,stellt kaum noch eine Gefahr für das Regime dar,er ist Teil des Regimes und es wird nur noch über Farben von Schleierstoffen,Erhängung statt Steinigung,  o.ä. gestritten. Unterstützt die iranische Opposition,wo immer ihr sie trefft. Macht Druck auf hiesige politische- und wirtschaftliche Entscheider. Bei der SED, (Ein-Mann-Sekte) Steinmeier, der roten Heidi oder den Grünen Trittin und Müller  braucht ihr garnicht anfangen,die stützen das Mullahregime.

references:
Hardliner und hardliner
Szenarien bei Zettel
VCC@netvibes
Unruhen im Iran
Wunschland Iran
wahlen im iran

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June 14, 2009 at 8:43 am

Der Heilige Geist greift an

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Der Mai meint es 2009 gut mit der arbeitenden Bevölkerung und einige freie Tage werden durch das Christentum erst möglich. An Pfingsten wird ja bekanntlich der Aussendung des Heiligen Geistes auf das Erdenrund durch Jesus und seinen Vater – gemeinhin Gott benannt –  gedacht. Die Trinität (Gott, Jesus, Heiliger Geist) ist integraler Bestandteil des christlichen Glaubensbekenntnis und wer das nicht anerkennt, gilt gemeinhin als Ketzer, Atheist oder Heide. Da die Beiden nach der Himmelfahrt des Sohnes für die Menschen nicht mehr direkt erreichbar sind,stellt der Heilige Geist eine Art Mediationsinstanz dar. Leider kann man heute nicht mehr ohne weiteres erkennen,wer nun gerade im Besitz dieser Instanz ist- in der Urkirche waren das die Apostel. Aber in Glaubensfragen geht es nicht immer rational oder empirisch zu, wichtig scheint das Vetrauen der Gläubigen in die Fähigkeiten ihrer Vordenker und -sprecher. Religionsfreiheit eben.

… Linksradikale treffen sich an Pfingsten seit Jahrzehnten gerne in Camps und planen die Weltrevolution – meist am Arsch der Welt,damit die einmal zur Agitation gewonnenen Frischlinge nicht in die Vergnügungen irgendeiner Metropole abwandern und dem Verein XY unwiderbringlich verloren gehen; die alten Hasen sind ohnehin meist hedonismusfreie Subjekte. Vergessen sollte man auch nicht die diversen Musikfestivals um Pfingsten herum.  Elektronik-, Metal-, Rock-, Gothic-,Punk- und Hardcorefans können ihre Lieblingsmusikgruppen meist im freien open-air abfeiern, auch hier steht der Wandervogel oft Pate: Es wird auf Kuhweiden gezeltet, ein zeitweiser, minimalistischer Lebensstil lässt zivilisierte Menschen die Segungen der Postmoderne wieder schätzen lernen – zum Glück sind die Insekten in unseren Breiten um diese Zeit noch nicht so angriffslustig. Regnet es länger,wird das Festival zum Matschevent,bei unter 20°C werden die Krankenkassen erheblich in Anspruch genommen – ein Stossgebet an Petrus möge die Musikbessenen dieses Jahr davor bewahren. Alkohol, Drogen und ein Sammelsurium an Erwartungen halten so manche Überraschung bereit,von denen man noch seinen Enkelkindern berichten kann – wenn die nicht sowieso schon mit dabei sind.

… In Berlin ist an diesem Wochenende viel los, im Bundeskanzleramt wird auf höchster Ebene über die Verscherbelung von OPEL an die Russen verhandelt – FIAT und der chinesische Interessent sind ja bereits ausgestiegen, MAGNA ist noch übrig. Ob der sich den Autobauer vor oder nach der Inso unter den Nagel reissen wird, ist nur noch eine astrologische Frage. Dass die amerikanischen Unterhändler nicht vor Begeisterung jeden Unsinn mit abnicken, sollte da nur verständlich sein. Die Autokäufer in Russland können sich schon freuen, denn nach Jahrzehnten LADA gibt es demnächst  mehr moderne Autos aus dem Kartoffelnasenland auf russischen Pisten.

… Die Kunde von 20 Jahren Mauerfall wird auf die idiotischste aller denkbaren Möglichkeiten von der darstellenden Kunst unter die Berliner gebracht. Auf S-Bahnhöfen, in Parkanlagen, auf Strassen und Plätzen werden über 20 Tausend Buchtitel, die unter das Wendethema subsummierbar sind, in die Ohren von in der Regel völlig unschuldiger Passanten gebrüllt, gesungen, gespielt und sogar getanzt. Den ganzen Unsinn kann man dann im Garten der StaSi-Humboldt-Uni auf Grossleinwand begaffen. Ich glaube langsam doch: Ich will die Mauer wieder haben, bitte 10 Meter hoch.

… Die Völkerschauen in der Zeitenwende von 19.  zum 20. Jahrhundert erleben in der Hauptstadt seit einigen Jahren ihr postmodernes Comeback. In unserer Zeit werden Neger, Latinos und Asiaten aber nicht in zooartigen Gattern ausgestellt, wie ehedem. Hier in der Frontstadt heisst die ganze Veranstaltung, “Karneval der Kulturen”, sie dauert vier Tage und es wird von Veranstalterseite eher über das schleppende Fundraising lamentiert – Staatsknete gibt es nämlich keine. Ab heute geht dieser ganze Zirkus am Kreuzberger Blücherplatz mit einem Fest los, am Sonntag zieht dann eine kostümierte Multikulti-Karawane vom Hermannplatz zur Yorckstrasse. Die Besucherzahlen der über den Mülldiskurs weg-gemobbten LOVEPARADE werden wohl nicht erreicht. Ich bin jedenfalls vor massenhaft praktiziertem Kulturrelativismus hier in Mitte noch in Sicherheit.

… Mein HERTIE macht demnächst dicht. Der letzte übrig gebliebene Konsumtempel auf der Turmstrasse wird mit der Insolvenz der Kaufhauskette verchwinden – es sollen ja böse Heuschrecken verantwortlich sein, denen man die Immobilien vor einiger Zeit zur Bilanzaufbesserung für gutes Geld verkauft hatte, deren Renditeerwartung war den verantwortlichen Warenhausmanagern also bekannt. Ob die Misere nun die sehr späte Rache für die Arisierung des Hertie-Kaufhauses in der Nazizeit gewesen ist? Angie, Steinmeier,Steinbrück und Guttemnberg müssen jedenfalls für Hertie nicht auch noch  ihre Spendierhosen in Wahlkampfzeiten herausholen. Naja,Karstadt wird wohl folgen, Kaufhof und Woolworth sind schon weg und HORTEN (ebenfalls ein arisierter Betrieb) war ja schon vor Jahrzehnten auf er Abschussliste ganz oben. Die Ära der Shopping-Malls ist nun endgültig angebrochen. Ob ich dort auch wieder meine Falk-Strümpfe aus dem Sauerland bekomme?

… Heute folgte ich einem komplizierten Gespräch. Ein 68er-Typ gebärdet sich gegenüber seiner erheblich jüngeren Sozialpartnerin als Chauvi. Man könnte fast meinen, der Fehlgeleitete gehe davon aus, die emanzipatorischen Segnungen der 68er seien nur für das männliche Geschlecht erkämpft worden. Nach einigem Hin und Her der drei K’s (Küche,Kinder,Kirche) lachen wir den weisshaarigen Zausel alle nur noch kräftig aus – der Titel “Nix-Checker” geht heute verdient an ihn. Nein, nicht nur die Gesellschaft ist daran Schuld, denn Doofheit will auch langjährig bewusst erworben und gepflegt worden sein.

Frohe Pfingsten 😉

Written by admin

May 29, 2009 at 8:47 pm

kurz notiert

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  • Rusland beendet Anti-Terror-Einsatz in Tschetschenien dwworld
  • Inder wählen ein neues Parlament dwworld
  • Nudistische Regenwaldkäufer PR versus Anarchismus,alles in Berlin.

Written by admin

April 16, 2009 at 8:36 pm