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Intellektuelle Seilschaften: E. Said

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Edward Said (1935-2003) , zuletzt Prof. für Literaturwissenschaft an der Columbia Uni NYC, hat mit seinem Buch “Orientalism” dem antiimperialistischen Kampf der Palästinenser bereits in den 80iger Jahren ein theoretisches Vermächtnis hinterlassen: Die postkolonialen Studien (postcolonial studies) versuchten, den kulturellen und gesellschaftlichen Anteil der kolonialen Hinterlassenschaften zu benennen, dann dessen Herauspreparierung aus dem Wertekanon der ehemals kolonialisierten Gesellschaften vorzubereiten um dann eine eigene, vom Westen befreite Werte- und Kulturskalierung vornehmen zu können um diese dem westlichen Diskurs entgegen zu halten. Diese Denkschule macht nun heuer den Islamismus stark, und zwar nicht nur im Orient – dort wird sie mehr als Alibi benötigt – sondern vornehmlich an westlichen Unis.

Joseph Massad

Einen personalen Ausfluss dieser Said-Tradition haben sich Gay-West in ihrem Beitrag “Der böse schwule Westen” vorgenommen. Im Jahr 2002 veröffentlichte Joseph Massad seinen kontrovers diskutiertes Text mit dem Titel “Re-Orienting Desire: The Gay International and the Arab World” – der später in seinem Buch “Desiring Arabs” ausgearbeitet wurde. Adrian nimmt sich der Geisteswelt des Herrn Massad im Detail an. Ob in Massads Gedankengebäuden der aktuelle Weltgeist bezüglich Homosexualität klingelt oder nur eine überkommene Ideologie in neuem Textkleid daherkommt, wird weiter zu untersuchen bleiben.

By the way: Die These, Sexualitäten seien doch nur Konstruktionen, führen in die irrige Gedankenwelt der dekonstruierenden Judith Butler Gemeinde, die mit ihren “gender-studies” auch kein anderes intellektuelles Geschäft als Prof. Said und seine Epigonen betreiben kann. Langsam aber sicher beginne ich meine seinerzeitgen Befassungen mit Foucault und den Postmodernisten/-strukturalisten an den Unis zu hassen, wenn ich heute mitbekomme, was für eine ideologische Gülle damit unterfüttert wird.

PS: Die Columbia-University gibt sich 2007 weltoffen, der iranische Präsident kann dort die kruden Sichtweisen des djihadistischen Mullahregimes gegen die USA, Israel und die westliche Welt am 24.September unter die Elite streuen, nachdem er der UN-Vollversammlung ein halbstündiges “briefing” seiner Pläne unterbreitet hat und fast alle Staatsvertreter werden dem Schurken behende lauschen: ” SIPA Announcement and President Bollinger’s Statement on Forum with President of Iran” More …

references:
Cartoon by Patrick O’Connor, the Los Angeles Daily News

iran no homs
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