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Iran election,voices from the left

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Was aus der Linken zu den Kämpfen für Demokratie und Freiheit im Iran so veröffentlicht wurde?  Hier ein paar Beispiele:

DIE LINKE Newsletter vom 24.6.2009

Iran: Eskalation der Lage für niemanden von Interesse

Bei den Präsidentenwahlen im Iran gab es massive Unregelmäßigkeiten, seit fast zwei Wochen protestieren Teile der Bevölkerung gegen Wahlmanipulationen. Der Staat reagiert mit Gewalt. DIE LINKE verurteilt auf das Schärfste die Verhaftungen und brutalen Misshandlungen von Demonstrantinnen und Demosntranten durch die iranischen Sicherheitskräfte, die bereits zahlreiche Todesopfer gefordert haben, die Unterdrückung der politischen Opposition und das massive Vorgehen gegen die Medien, einschließlich der Eingriffe in die Informationsfreiheit des Internet, erklärt Helmut Scholz, Mitglied im Parteivorstand und im Vorstand der EL.

IV Online magazine : IV413 – June 2009

Iran

Our place is at the side of the Iranian people!

Statement by the executive bureau of the Fourth International

Since June 13th, after the faked presidential election, millions of Iranian are expressing their anger with cries of “down with the dictatorship”. Their mobilization increases the crisis of the regime. Ferocious repression has already caused hundreds of dead and wounded. Our place is at the side of the Iranian people!

With the announcement of the re-election of Ahmadinejad, the underground war between the various factions in power was transformed into open war. Four candidates had been authorized to participate. Four of the regime’s dignitaries who share responsibility for the bloody balancesheet of the thirty years of the Islamic Republic. But the Supreme Leader [1]and the clan in power designated the winner well before the first round. In a context of strong tensions between factions, crisis and social instability, it was unthinkable that the Guide be repudiated by the people. In the same way, the immense economic and financial interests in the hands of Pasdaran and their desire to take control of important sectors of the economy, controlled by the clan of the former president of the Rafsandjani Republic, made it impossible for Ahmadinejad and his cronies to give up power and its privileges. In this fight to control oil revenue, the wealth of the country and power, Khamenei and Ahmadinejad carried out a true coup d’etat intended to oust their rivals. For democratic liberties and the claims of working people …. weiterlesen

Autorenbeiträge zum Iran von Pedram Shahyar,

Mitglied im Attac-Koordinierungskreis:

* Neues Deutschland, 17. Juni, ” Sanfter Putsch mit demokratischem Anstrich

* Neues Deutschland, 19. Juni, “Opposition in Iran: Wer ist das?

* Neues Deutschland, 26. Juni, ” … so viel geweint: Exiliraner in
Berlin mit großen Hoffnungen”

Linker Globalisierungskritiker Prof. N. Chomsky: Demokratie im Iran =  Demokratie im Westen,keinerlei Empathie für die Proteste gegen Wahlbetrug.

The Mousavi campaign in Iran and the lessons of past “color revolutions”

By World Socialist Web Site Published by the International Committee of the Fourth International (ICFI)

Interview mit Bahman Nirumand: “Endlich Freiheit”

Böllstiftung, 18. Juni 2009

BAK Shalom Pressemitteilung | 14. Juni 2009 | Wahlen im Iran

Zum gestrigen Wahlausgang im Iran erklären die Bundessprecher des BAK Shalom, Anne Vester und Benjamin Krüger: Die aktuellen Ereignisse zeigen sehr deutlich, dass die iranische Diktatur nicht nur eine Gefahr für seine Nachbarländer und insbesondere den Staat Israel darstellt, sondern seit über 30 Jahren seine Bevölkerung unterdrückt und jede Form der demokratischen Opposition mit Repression zum Schweigen bringt..

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June 30, 2009 at 11:23 pm

Die “Totengräber des Kapitalismus” …

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vom globalisierungskritischen Netzwerk attac teffen sich zu einem Kapitalismuskongress unter dem Motto “Kapitalismus am Ende? Analysen und Alternativen” vom 06.-08.03.09 in der TU-Berlin. Die Kapitalismusgegner (oder -kritiker)  nehmen noch einen grossen Schluck aus der Pulle: Finanzkapitalismus, Demokratie, Kultur, soziale Rechte, Krieg+ Frieden, Ökologie und Alternativen werden kritischen Überlegungen unterzogen. Zum Abschluss reden dann Heiner Geißler, Frigga Haug und Hans-Jürgen Urban über die Perspektiven der Globalisierungskritik und ihre andere mögliche Welt. Bei meinem letzten Besuch dieser Veranstaltung vor 2 Jahren trafen sich so um die 2500 Leute hier in der Frontstadt.  Etwas forscher tritt der amerikanische Politikwissenschaftler Immanuel Wallerstein auf, er prognostizierte jüngst in Madrid das Ende des Kapitalismus in 30 Jahren.

In diesem Zusammenhang ist die Analyse von Zettel hilfreich: Warum steigt in Zeiten der Krise in 2009 die Zustimmung für liberale Lösungskonzepte, die Sozialrevolutionäre von links können aber kaum nennenswerte Zustimmungszuwächse verbuchen – und die Nazis sind parlamentarisch bundesweit sowieso tot :  Was die Wirtschaftskrise so alles mit sich bringt. Steht jetzt der Sozialismus vor der Tür? Ganz anders ist die Situation in Frankreich, dort stürmt ein junger Trotzkist gegenwärtig alle politischen Beliebtheitsumfragen und macht schon Sarko Konkurrenz.

references:
Impressionen und Audiomitschnitte vom ATTAC-Kongress + aktuelle ATTAC-Literatur

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February 5, 2009 at 10:46 pm

Berlin: Party von Querfront-Info in der Scharni 29

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Berlin: Party in der Scharni29 am Fr.,06.02.09 ab 21.30 Uhr

“5 Jahre Querfront-Info” founded by Info-S

dissi-dj-scharni

Hintergrund: Das neue Jahrtausend war noch keine zwei Jahre alt, die Antworten auf die Anschläge auf das Worldtradecenter in 2001 (selbst gemacht,  Pech für die Amis,  Freudenfeste, selbst schuld, mal sehen wer das wirklich verantwortet)  brachten mich über die linksradikale Ideologie ins Nachdenken. Der zweite Anlass waren die Pro-Palästina Demos, wo ich mit der aggressiven Frage “bist Du Jude” konfrontiert wurde, weil ich Arafat  und Djihadisten  nicht cool fand – noch blöder fand  ich seinerzeitig, dass die Linken sich davon nicht abgrenzen konnten. Es reihten sich eine gruselige Erfahrung an die Nächste in der Linken. Ab 2002 fiel mir auch die Querfrontideologie links- wie rechtsextremer Strömungen auf:  Antiwestlich, antizionistisch, pro völkische Befreiungsbewegungen,  PLO-Tuch, Emanzipation als rein kulturrelativistischer Begriff , etc.. Und, o.k., um den Individualismus war es  in der Linken noch nie gut bestellt.
In 2003 wurde dann zum “Ratschlag zu “Querfront”-Phänomenen, Renegatentum & “Die Linke” eingeladen, Ich sass mit ca. 25 Leuten im Keller der K9 in Berlin Friedrichshain und es wurde allerhand zu meinen persönlichen Beobachtungen hinzu  berichtet. Ein Ergebnis dieses Ratschlages war die Eröffnung des Yahoo-group  “Querfront-Info-Verteilers“, ein thematisch einschlägiger Emailverteiler, der sich mit so gut wie allen Gruseligkeiten antiimperialistischer Ideologie befasst – er wurde 2003 von Info-S und Schrippe, der am 03.02.09 seinen 28.  Geburtstag gefeiert hätte,  gegründet.  Natürlich konnte mich dieser kleine Lichtpunkt interner linker Kritik nicht mehr halten, aber zum Besuch der  5. Geburtstagsparty möchte ich doch wertschätzend aufrufen, siehe oben. Und wer sich für das Thema Querfront interessiert, ist mit der Yahoo-group in gut informierter Gesellschaft.

Wer sich auch am Mittwoch Abend  in Berlin  kulturell weiter entwickeln möchte, kann sich am Rande der unsäglichen  Berlinale in der Filmbühne am Steinplatz in Charlottenburg über den neuesten Coup aus der westlichen Werbeabteilung für das Mullahregime  informieren Es geht um einen Doku-Film mit Präsident Ahmadinedjad, der auf der heurigen Berlinale präsentiert wird. Im Gegensatz zu Hitlers privaten Berghof-Blondie hüpft um Eva Braun herum – Super8- Stummfilmrollen in Farbe geht es 2009 natürlich vertont zu.

references:
(ungeliebte) Internetseiten anonymisieren

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February 4, 2009 at 4:23 pm

Kredit für Islamisten …

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gibt es in der Linken mit der Giesskanne.Besonders hervor tun sich Protagonisten der SED-Nachfolgeorgansiation – nicht alle,aber ein beträchtlicher Anteil sieht und vertritt die Gemeinsamkeiten von sozialistischer Ideologie und Scharia.Die Unterstützungskampagnen für Achmadinedjad und Nasrallah folgen einer in sich schlüssigen Ideologie.

Die Nazis sind da schon unschärfer in ihrer ideologischen Praxis,ihnen reicht die Juden- und Amerikafeindlichkeit der Islamisten für ein gewisses Mass an Bewunderung völlig aus,auf deutschem Boden haben Iraner,Libanesen – überhaupt Ausländer – einen schwierigeren Stand,sie werden im Zweifel von ihren Strassenschlägern halb oder ganz totgeschlagen.Alah Hu Akbar hat nur einen Wert im Freund-Feind-Denken der Nazis,der völkische Vorbehalt ist stärker,jeder in seiner Zone auf seiner Scholle.

Nun hat sich in der Linken ein Streit entzündet. Es geht um die linke Wochenzeitschrift jungle-world,der Phobie vor der Islamophobie vorgeworfen wird,es geht, wie immer in der Linken, um den Vorwurf des Rassismus.Nachdem der Antisemitismus in den linken Strömungen aufgeraucht wurde,ist der sogenannte Antirassismus ein Restbestand an linker Identität,der noch mit Leidenschaft verteidigt wird.Weil Nazis gegen Muslime hetzen,sollen Linke nicht gegen Islamismus argumentieren dürfen oder zumindest das religiöse Feld des Islam soll so weit ausdifferenziert werden,bis die islamistische Gefahr propagandistisch marginalisiert ist – sie sich sozusagen in Luft auflöst.Alle,die dann in der Linken noch von gefährlichem Islamismus sprechen,sind dann entweder staatstragende Bürgerdeppen (für Revolutionäre eine wüste Beschimpfung), Nazis oder haben einen Dachschaden,der Islamophobie – ein Begriff,der von den hier in Rede stehenden Linken dem Frauen unterdrückenden Mullahregime aus dem Iran entliehen wurde,Schleierunwillige wurden einfach für Geisteskrank erklärt – benannt wird.So einfach ist die Welt.

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July 11, 2008 at 12:55 am

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4. Juli

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I. United States Declaration of Independence 1776

usa flag

Die Vereinigten Staaten gingen aus den dreizehn britischen Kolonien hervor, die sich 1776 vom Mutterland Großbritannien unabhängig erklärten. Durch stete Einwanderung aus Europa, territoriale Expansion nach Westen und Industrialisierung gewannen die USA im 19. Jahrhundert rasch an weltpolitischem Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten nach dem Sieg über den totalitären Faschismus und dem Zerfall der kommunistischen Sowjetunion die einzige aus der Zeit des kalten Krieges verbliebene Supermacht. WIKI.DE

Es gibt also Grund zum feiern 😉

II. Antisemitismus in der deutschen Linken.

israel flag

Heute: Die Geiselbefreiung von Entebbe durch die IDF vom 3. zum 4. Juli 1976 – Idi Amin regierte Uganda und paktierte mit den arabischen Terroristen aus Ramallah.
Winfried Böse selektierte 31 jahre nach dem Ende von Auschwitz wieder Juden,linksradikal flankiert von Meinhof und Mahler,praktisch geworden durch das Gesindel von der PFLP und Haddad – einem Terror-Companion Arafats und Exilant in Honnies Zonenparadies.

Flags by 3D Animated Flags–By 3DFlags.com

references:
e pluribus unum #0 + Senor Daffy Edition
“im fadenkreuz des mossad” (1)
Happy Birthday America!!!!!
Happy Birthday America!
Independence Day
entebbe
Dschungel-Entebbe
4. Juli
Gut zu wissen
Independence Day, “the Fourth of July”,”July Fourth” …
Beliebte Fehler zum Unabhängigkeitstag

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July 3, 2008 at 11:25 pm

1968:rette sich,wer kann

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Der Erinnerungszug “40 Jahre 1968” rollt über die Republik,ob nun der Krawallschwabe oder der Literat Schneider mit seinen Betrachtungen richtiger liegt, kommt einer historischen Geschmacksfrage gleich.Das andere 1968 in der Ostzone spielt so gut wie keine Rolle. Die für 1968 zuständige Ost- und West-Intelligentia will es sich ja nun in versonnenen Nachbetrachtungen gemütlich machen und keine unverheilten Wunden aufreissen.

Was sollen nun die letzten linken Studenten mit den ganzen Text- und Säulenheiligen dieser 68iger anfangen?In Frankfurt am Main beginnt nächste Woche die 7. GEGEN-UNI unter der Headline “appropriate sixty eight! “(VA-Kalender), eins scheint den Frankfurtern klar zu sein: Der Gedenkcharakter darf doch nicht die letzte Messe auf die 68iger-Ideologie sein,aus dem Ideensteinbruch müssen doch noch Partikel zu retten sein.Wie diese Rettungsergebnisse aussehen werden,bleibt spannend.

Der Kulturpart dieser GEGEN-UNI verspricht schon jede Menge linken Antisemitismusdampf und Israeldebatte,denn es wird der Fassbinderfilm “Schatten der Engel” zur Diskussion gestellt,aber der ist nicht ’68 sondern ’76 – originär ’68 wäre z.B. der misslungene Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin durch Kunzelmann&Co,aber das ist für die Linken ja Herrschaftsdiskurs. Die chronologisch-ideologischen Grenzen verlaufen eben fliessend für das frankfurter Studentenjungvolk. Ich bin jetzt schon interessiert an einem Ergebnisreader oder sogar an einem Buch? Eine ideologische Standortbestimmung der Linken jenseits der PDS oder doch in deren Sograum wäre ein notwendiges Projekt.

references:
Prag 1968 – APUZG
Der Prager Frühling 1968 und Dossier 1968 der Bundeszentrale für politische Bildung
Entmischung in den siebziger Jahren. Warum es “die Achtundsechziger” eigentlich nicht gibt
Aus der Reihe “Wir Achtundsechziger” (4) von Zettel

Written by admin

April 13, 2008 at 9:30 am