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kurz notiert

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Written by admin

March 18, 2009 at 11:12 pm

kurz notiert

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  1. Ende Oktober 2008 ist der Guerilla-Journalist Studs Terkel gestorben,einen Nachruf gibt es hier + hier und hier etwas Presseecho. R.I.P.
  2. Wenn Homos ideologisch in Sippenhaft genommen werden,kommt nur Stuss dabei heraus.Adrian hat sich das Thema aus aktuellem Anlass von Migrantengewalt gegen Homos genauer vorgenommen.
  3. Die Versetzung des Israelkritkers Ludwig W. sorgt für späten Protest: Aufstand in der Reha-Klinik
  4. In Sachen Überwachungsstaat sind die britischen Sozialdemokraten (New Labour) ganz vorne dabei,mehr Infos gibt es bei Jan Filter.
  5. Die FREE KAREEM!-Kundgebung an der ägyptischen Botschaft Berlin für den immer noch inhaftierten Blogger ist bei FDOG mit Videomaterial unterlegt, Die weltweiten Unterstützungskampagnen sind bei FREEKAREEM.ORG gelistet.
  6. Wolf Biermann hat gestern endlich sein Diplom für das Fach Philosophie von der HU-Berlin erhalten,obendrauf gab es auch noch einen Dr.h.c..  Biermann war von 1955 bis 1957  im Fach Politische Ökonomie eingeschrieben und von 1959 bis 1963 in Philosophie und Mathematik,dann wurde er der SED zu unbequem,ihm blieben die Gitarre,seine Stimme und seine Freunde. (#)
  7. Egotronicparties sind aus unterschiedlichen Gründen interessant,man trifft sich eben dort und das Thema Marktwirtschaft vs. Raubkopieren (#) kam schon im Vorfeld  zu seinem Stellenwert.

Termine:

  • Der Gedenkmarsch zur Reichspogromnacht 1938 durch Berlin-Moabit am Sonntag, 09. November 2008 ab 14 Uhr am Mahnmal Levetzowstraße/Jagowstrasse – nach der Kundgebung geht es wieder zur Putlitzbrücke am S-Westhafen. Ein Nationalliberaler meinte zu mir, “dieser Schuldkult gehe ihm auf die Nerven”,ich habe ihn zur NPD zum sich weiter ausheulen geschickt. Folge:meiner Intoleranz ist wohl ein Gesprächspartner weniger in der Frontstadt. Kurzum:Umfeldverkleinerung,denn “small is beautful”. Broder mag den dt. Betroffenheitskult nicht mehr ertragen. Gideons Gedanken: Nie wieder 9.November 1938!!! Und überhaupt,die eigentlichen Juden des 21. Jahrhunderts sind ja wohl die Anthroposophen. Moabit Demo-UPDATE: Dämlicher Zivibulle von Antifa verkloppt – Berichterstattungsvarianten  I II .
  • Am Sonnabend  15.11.08 / ~21:00  gibt es wieder einen polnischen Abend im Club49 in der Ohlauer-31 mit Helga.

Lesestoff
Lily E. Kay: Das Buch des Lebens, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1746,Frankfurt a.M. 2005
– Das Libertäre Manifest von Stefan Blankertz kann online via Freiheitsfabrik gelesen/herunter geladen werden.

Alexander Issajewitsch Solschenizyn 1918-2008

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Es ist verdammt lange her,die Lektüre der Archipel Gulag Bände – es war im Rahmen eines Lektürekurses in der Oberstufe,ich musste den umfangreichen Stoff zum Glück nur lesen und nicht referieren.mein Thema waren die DDR Literaten Plenzdorf, Loest und Robert Havemann.

Heute am frühen Morgen,bevor ich zum Dienst unterwegs war,habe ich noch bei Zettel vorbei geschaut,er hatte die Todesmeldung bereits auf seinem Blog, sein Focus ist Solschenizyns Diagnose der Mutlosigkeit des Westens, das war 1978, inmitten des Kalten Krieges und der beginnenden Aufregung in Europa über den NATO-Doppelbeschluss (Pershing II Atomraketen versus SS-20 Atomraketen), Helmut Schmidt stürzte anfang der achtziger Jahre über sein Festhalten an dieser Bündnisentscheidung,die Ära Kohl begann.

Mir sind die Pressebilder immer noch sehr gegenwärtig: Andrej Sacharow,Jelena Bonner,Kopelev und Solschenizyn waren in den siebziger Jahren im Westen sehr bekannte SU-Dissidenten. Ihre Auseinandersetzungen mit dem Kremlapparat wirkten immer wie der Kampf Davids gegen Goliath und die Solidarität aus dem Westen war überwältigend. Nach der Lektüre des Archipel Gulag habe ich die Spinner von DKP,MSB oder SEW immer ausgelacht,wenn sie mir die gewaltige Überlegenheiten des Realsozialismus schmackhaft machen wollten. Mein Marxismusverständnis war immer ein ganz anderes,es stellte sich später heraus,es war nur ein literarisch umgesetztes Ziel,in kleinen Kritikerzirkeln bedacht und nach allen Regeln der Sophistik und des HistoMat ausgetüfteltes Gedankengebäude – es hatte mit keinerlei Kommunismuspraxis auf dieser Erde die geringste Ähnlichkeit.

In den siebziger und achtziger Jahren war der Gulag kaum ein linkes Thema – in der ehemaligen FDJ-Postille junge-welt macht man sich heute noch lustig über Solschenizyn – es wurde von den SU- und DDR-Freunden am liebsten ganz unten in der Schublade liegen gelassen.Oberste Sozialistenpflicht war die Erkenntnis: Wo gehobelt wird,da fallen Späne = Massenmord an Millionen. Was für ein Zynismus.

Solschenizyns Werdegang wird sehr ausführlich in dem Artikel “Solzhenitsyn, Literary Giant Who Defied Soviets, Dies at 89” von Michael T. Kaufman in der heutigen NYT nachgezeichnet,auch in der WELT hat Jens Hartmann einen trefflichen Nachruf verfasst: “Solschenizyn, der Heilige der russischen Seele” .

So sehr mir der alte Solschenizyn ein vertrauter Literat war,so komisch wendete sich das Blatt nach seiner Rückkehr in das neue Russland. Seine anfänglichen Mahnungen gegen die Oligarchen,die sich das Leichenhemd des SU-Kommunismus unter den Nagel gerissen haben und der Bevölkerung Hunger, Trostlosigkeit und Elend weiter auferlegten – es war schlimmer als unter der Herschaft der KPdSU, gingen noch klar für mich. Seine Wendung zur russisch orthodoxen Kirche,seine antiwestliche Einstellung und sein bäuerischer Gesellschaftsansatz waren schon ein versponnenes Erkenntniskonzentrat,mit dem ich garnichts mehr anfangen konnte. Nur noch ärgerlich ist seine Veröffentlichung über die “Kommunisten und die Juden in Russland”,eine auskömmliche antisemitische Lektüre für Putins nationalbolschewistische Jugend, aber auch für Horst Mahler und seine Kameraden von der nationalsozialistischen Heilsfront und natürlich für die ideologischen Kostgänger des islamische Djihad. Sie alle dürften ihre helle Freude an solcherlei Exegese zeigen. Diese Form des Antikommunismus ist immer noch ein belebendes Schmiermittel an den ideologischen Rändern.

Was lernt man aus solchen Entwicklungen? Macht das Alter einen beschädigten Menschen – der vor seiner Zersetzung Physiker war – irgendwann doch auch blöde? Mit Weisheit kann ich das jedenfalls nicht zusammen fassen. Aber es ist wohl auch keine Überraschung,das sich Lebenswege auch wieder trennen,wenn Gemeinsamkeiten ausbleiben. Als Wegbegleiter des Niedergangs der SU wird Solschenizyn für mich ein sehr präziser, literarischer Beobachter bleiben,im Aufbau des neuen Russlands ist er nur noch ein spät dekorierter Zaungast in den Fussstapfen Dostojewskis gewesen. Live is hard and then you die.

references:

  1. Alexander Solschenizyn (1918 – 2008)/Der Chronist des Stalinismus
  2. Alexander Solschenizyn – Antitotalitarist und Patriot
  3. Scribe of the gulag” von Anne Appelbaum
  4. Meine Solschenizyn – Nachleese
  5. Solschenizyns andere Seite
  6. L’homme qui a changé ma vie de André Glucksmann + Dossier Le Figaro
  7. Zettels Forum
  8. Alexander Solschenizyn in den Feuilletons
  9. Reaktionen zum Tod von Alexander Solschenizyn

UPDATE: DIESEN BEITRAG HABE ICH AUS VERSEHEN GELÖSCHT. DEN BEITRAGSTEXT HATTE ICH NOCH ALS WORDTEXT AUF MEINEM RECHNER,ABER DIE KOMMENTARE VON ZETTEL UND MIR SIND IM NIRVANA DES WWW VERSCHWUNDEN. WIE SCHADE ,(

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August 4, 2008 at 10:20 am

Entwicklungshilfemythen

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Vor einigen Monaten habe ich schon in meinem Beitrag Völkermord in Ruanda und die Literaten das Thema der wohlmeinenden Entwicklungshelfer angerissen, nun hat es auch den Weg in die jungle-world gefunden:

  1. Daumen im Schnabel In seinem Roman über den Völkermord in Ruanda schildert Lukas Bärfuss, wie Entwicklungshelfer zu Akteuren im Konflikt und schließlich zu Tätern wurden.Von Jan Süselbeck
  2. Die die Capacities developen In Afrika sind Heerscharen von Entwicklungshelfern, Freiwilligen, technischen Beratern und Praktikanten tätig, um dem Kontinent aus der Armut zu helfen. Wer sind diese Leute, die sich auf den langen Weg machen, um Gutes zu tun? Janine Hamann hat sich umgesehen. Von Janine Hamann

UPDATE 13.09.2008, 10:09 Uhr:
Beitrag von D. Harnasch zu “Weltwärts” vom BMZ

references:

  1. Kurzrezensionen bei perlentaucher
  2. Völkermord in Ruanda und die Literaten
  3. Komplizen im Völkermord
  4. Überlegungen zum Film Ruanda Hotel
  5. Sarkoz abgespeckter Traum:Union der Mittelmeerländer
  6. Union pour la Méditerranée: (Union für das Mittelmeer), abgekürzt UPM: 44 Mitgliedsländer auf: alle 27 Staaten der EU sowie elf Anrainerländer am Süd- und Ostufer des Mittelmeers. Hinzu kommen zwei Nichtanrainer im Süden, die aus geopolitischen Gründen einbezogen werden – nämlich Mauretanien und das Königreich Jordanien. Auf dem europäischen Kontinent kommen wiederum Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro als Nichtmitglieder der EU sowie das eng mit Frankreich assoziierte Fürstentum Monaco hinzu.

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July 5, 2008 at 7:12 pm

Völkermord in Ruanda und die Literaten

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sartre rde65 sartre 181Bärfuss 100 Tage

Sartre hat sich zwangsweise kurz nach dem 2. Weltkrieg mit der Frage befasst,was ist Literatur? [Qu’est ce que la littérature? (1947)].In den späten 50igern wurde sein Text in der rde-Reihe [rde#65] von Ernesto Grassi bei Rowohlt herausgebracht,erst seit den 80igern gibt es eine Neuauflage in der Übersetzung von Traugott König,die um die Fussnoten und Anmerkungen ergänzt wurde – erst mit diesen Zufügungen wird der Streitraum genauer deutlich,in dem sich Sartre mit seinen Essays Ende der vierziger Jahre bewegte. Die politische Erbauungsliteratur der 60/70iger Jahre war ein Versuchsmoment der Aufnahme von Sartres Einmischungs-Verdikt. Gonzo fasst in seinem Leserkommentar die damalige Diskurs-Situation trefflich auf amazon so zusammen:

In seiner Zeitschrift “Temps Modernes” trat Sartre in mehreren Artikeln für eine engagierte Literatur ein, was ihm einige polemische Kritik im Stile von “Dann treten Sie doch der Kommunistischen Partei bei” einbrachte. Als Erwiderung darauf verfaßte er 1947 den Essay “Was ist Literatur?” In den Kapiteln “Was ist Schreiben?”, “Warum schreiben?”, “Für wen schreibt man?” und “Situation des Autors 1947” gibt versucht er eine Definition von Literatur, die erklären soll, warum Prosa (aber weder Lyrik noch andere Kunstformen wie Malerei und Musik) engagiert sein muß. Die Forderung nach einer “zeitgenössischen” Literatur von einem der einflußreichsten Denker des 20. Jahrhunderts hatte erheblichen Einfluß auf die Nachwelt, beispielsweise die Literatur der 60er Jahre. Einfach zu lesen ist der Text sicher nicht, aber die Lektüre lohnt sich für alle Literaturinteressierten und ist quasi Pflicht für Studenten. Diese Ausgabe enthält zudem nützliche Literaturhinweise und erklärende Fußnoten.

BärfussSartres Verdikt,Prosa muss engagiert sein,erfährt eine Neuauflage an einem negresquen Stoff,der vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit in der ersten Hälfte der neunziger Jahre stattfand: Der Genozid der Hutus an den Tutsis in Ruanda – UNO,Medien und Wissenschaft waren nur Zuschauer dieser grausamen Charade. Nun hat sich Lukas Bärfuss dieser Thematik literarisch in seinem Roman “Hundert Tage” angenommen. Das Buch wird vom Wallstein-Verlag in Göttingen wie folgt beworben:

Die Geschichte eines moralischen Irrtums, der in Ruanda eines der größten Verbrechen des Jahrhunderts ermöglichte. Der Roman zweier Menschen, die im Chaos ihrer Zeit um ihre Unschuld kämpfen. Ruanda, April 1994, in Kigali wütet der Mob. David, Mitarbeiter der Schweizer Entwicklungshilfe, hat das Flugzeug, mit dem die letzten Ausländer evakuiert wurden, abfliegen lassen. Er versteckt sich hundert Tage in seinem Haus, vom Gärtner mit Nahrung versorgt und mit Informationen über Agathe, Tochter eines Ministerialbeamten, die der Grund für sein Bleiben ist. Die vergangenen vier Jahre ihrer Liebe ziehen ihm durch den Kopf, die Zeit, die er als Entwicklungshelfer in Kigali verbrachte. Millionen wurden in ein totalitäres Regime gepumpt, das schließlich, als es die Macht an eine Rebellenarmee zu verlieren drohte, einen Genozid organisierte. Auch David wurde zum Komplizen der Schlächter, und als die Aufständischen Kigali einnehmen, flieht er mit den Völkermördern über die Grenze. Dort findet er in einem Flüchtlingslager Agathe wieder, aber es ist nicht die Frau, die er einmal liebte. (via perlentaucher)

David Signer hat in der WELTWOCHE seine erhellende Rezension “Wenn Schweizer Afrika retten wollen” zu Lukas Bärfuss stofflichem Motivierungsprozess veröffentlicht. Er schreibt:

Letzten Herbst meldete sich Theaterautor Lukas Bärfuss unter dem Titel «Warum schweigen die Schweizer Schriftsteller?» im Tages-Anzeiger zu Wort. Er beklagte das Verstummen der Intellektuellen im Land angesichts eines Wahlkampfs, der die britische Zeitung The Independent zur Schlagzeile «Switzerland: Europe’s heart of darkness?» inspiriert hatte. Bärfuss fragte sich, wo die kritische, engagierte Literatur geblieben sei. Es gehe nicht darum, zu den untauglichen, pfeiferauchenden Vorbildern der Vätergeneration zurückzukehren, aber diese Abwendung dürfe auch nicht einfach zum Schweigen verführen. Bärfuss’ ziemlich wirrer Artikel trat eine kleine Debatte los, und dann widmeten sich die heimischen Schriftsteller wieder ihrer kleinen, vertrauten Welt.

Martin Halter fasst das Anliegen von Bärfuss in folgende Begriffe: Die Schweiz schwimmt in den Blutbädern, die andere anrichten. Kehrt der politische Roman zurück, und gar in die Schweiz? Dafür spricht der aufwühlende Roman von Lukas Bärfuss über den Völkermord in Ruanda.

Grundsätzlich verfolgt der Roman zoomartig die Ethik von schweizer Entwicklungshelfern mit all ihrem tugendhaften Ballast in Zentralafrika. Die Ethik entpuppt sich als funktionales Rädchen im Räderwerk des Völkermordplanes in Ruanda . Alle Organe – denen der wohlmeinende Beobachter diese Funktion nie zugetraut hätte – haben prospektiv wie auch in der Rückschau völlig versagt. Dieses Versagen wurde aber nicht in eine Änderung der Praxis umgesetzt – Irren ist menschlich- stattdessen wurde lieber das Mäntelchen des Schweigens/der Ahnungslosigkeit über die Causa gelegt. Eine PR-taugliche Änderung der Sprache sollte ausreichen,um Entwicklungshilfe so weiter zu machen wie bisher.

Nun sind 800 000 tote Tutsis kein Pappenstiel und die Entwicklungshelfer nur ein verantwortlicher Teilbereich,das Abgeben von Verantwortung an grössere Institutionen – z.B. die UNO – liegt nahe. Aber die Infrastruktur für das Gemetzel wurde von Entwicklungshelfern aufgebaut, es wurden Wäldchen gepflanzt, Brunnen gesetzt,Telefonleitungen gelegt und Strassen gebaut. Strassen,auf denen die Lastwagen der Mörderbanden von Ort zu Ort fuhren,um mit Macheten (wer hat die eigentlich bezahlt?) den geplanten Genozid umzusetzen.Bei kritischer Selbstreflexion müsste den Entwicklungshelfern ihr Gutmenschentum förmlich im Halse stecken geblieben sein.Tat es aber nicht. Bärfuss klagt diese Heuchelei in seinem Buch an. Wenn aber die Dabeigewesenen sich so unwissend und unschuldig wähnen,wie soll die schreibende Zunft mit der Seismik ausgestattet sein,solche Misstände anzuprangern? Das wäre ganz einfach: Anspruch und Wirklichkeit sollten einem kritischen Vergleich unterzogen werden,alles ander wäre Fatalismus,Schicksalsglaube.Dann schweigt auch die schreibende Zunft lieber.

Zugegeben,der Vorwurf von Bärfuss kommt mit einer unverschämten Verallgemeinerung daher,die schwer verdaulich ist. Er wird auf dem Literaturblog von Emil Zopfi wie folgt beantwortet:

«Warum schweigen die Schweizer Schriftsteller?» Die Antwort ist einfach: Gebt uns Raum in der Zeitung und wir schreiben. Oder lest unsere Bücher.

Hier beisst sich die Katze in den Schwanz,am unsicheren Broterwerb lag es wohl nicht – eher fehlte doch die Idee vom eigentlichen skandalon – da nehme ich mich selbst garnicht aus. Und Lukas Bärfuss zeigt,dass es anders gehen kann,wenn auch erst 14 Jahre nach dem Skandal.”Besser spät als nie”,pflegte meine verblichene Grossmama immer zu sagen.

Aktuelle Veranstaltungen zu diesem Buch:
Buchpräsentation mit Lukas Bärfuss Anschließend Gespräch mit dem Ethnologe Jürg Helbing
Termin: 17.4.2008 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Literaturhaus, Zürich
SPRACHform präsentiert: Lukas Bärfuss stellt «Hundert Tage» vor Der Dramatiker liest aus seinem ersten Roman. Moderation und Gespräch: Werner Morlang.
Termin: 19.04.2008 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Schlachthaus Theater, Bern
Lesung
Termin: 2.5.2008 bis 4.5.2008
Veranstaltungsort: Solothurner Literaturtage, Solothurn
Lesung
Termin: 4.7.2008 bis 6.7.2008
Veranstaltungsort: 13. Literaturfestival Leukerbad, Leukerbad

references:
Das ungebrochene Interesse am Buch
Entwicklungshilfemythen

Kiez Poeten

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kp flyer

kiezpoeten

Kiez-Poeten Lesung/Performance !
20.02.2008 um 19:30 Uhr
Bibliothek i.d. Nehringstrasse/Charlottenburg

Das Lesebuch mit Geschichten, Erzählungen, Gedichten und mehr ist Anfang Januar erschienen.

Kiez-Poeten wurde von Jacqueline Roussety und Harald Marpe zusammengetragen. Die Umschlagillustration und Gestaltung des Bandes hat Hank Engelgeer (grafikdesign.studio@lycosxxl.de) besorgt. Herausgegeben wird der Band vom Kiezbündnis Klausenerplatz. Mit dabei sind im deutschen Sprachraum bekannte Autoren, andere, die das Schreiben semiprofessionell oder vielleicht nur als Steckenpferd betreiben.

Präsentiert vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Written by admin

February 13, 2008 at 7:49 pm